humpday roomie wisdom #5: Sommerverkühlung

Hausmittel und Flu Fighter…

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Wer kennt das nicht? Alle Kollegen sehen einen böse an, nur weil man zum 50. Mal niesen muss und ein wenig hustet. Man möchte schon fast ein schlechtes Gewissen bekommen ob seiner Sommerverkühlung, aber wer macht dann die liebe Arbeit? Für all jene, die die ersten Anzeichen spüren, hier ein Superdrink und Uralthausmittel gegen Verkühlung: Der Flu Fighter! Denn wir trotzen nicht nur der Hitze, sondern auch jeglichen Anflügen von Verkühlung & Co.

Rezept Flu Fighter:

2 geschälte Kiwis
2 Zitronen
2 Orangen
großes Stück Ingwer
Honig

Kiwis in mittelgroße Stücke, Ingwer grob schneiden und danach mit dem Saft der je 2 Zitronen und Orangen im Mixer zerkleinern. Wer Lust hast kann für den Geschmack auch noch Passionsfrüchte oder Mango mit hinein geben. Honig beimengen nach Belieben. Tadaaaa und fertig ist der Superdrink! P.P.S. (=Prä Post Skriptum): Kann man im Winter auch leicht erwärmen, wenn es einen fröstelt. 😉

Sollten Euch Zitronen übrig bleiben, dann macht doch einen entkrampfenden Zitronenwickel gegen Husten. Einfach ein Tuch in Zitronensaft tauchen, auf die Brust legen und ein trockenes Handtuch darüber. Nach zwei Stunden fühlt Ihr Euch wesentlich fitter!

Verstopfte Nase? Billigurlaub am Mare de la Cucina. Salz in eine Topf halb mit Wasser gefüllt aufkochen und danach mit einem Handtuch über dem Kopf inhalieren. Wer es mild mag, kann gerne das Salz in Kamillentee aufkochen. Wirkt wahre Wunder!

In diesem Sinne, der Verkühlung keine Chance!

Eure Anna und Julie. Julie und Anna.

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Auf den Hund gekommen…

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Liebe Anna,

darf ich vorstellen? Das ist Buddy! 🙂

Buddy gehört einem meiner besten Freunde und ist mein Ausleih-Hund. Das heisst, er leistet mir ab und zu Gesellschaft, wenn mir nach Knuddeln und ihm nach Gassi gehen zumute ist. Oft lungert er schläfrig bei mir im Wohnzimmer auf seiner Decke rum, sobald ich in der Küche verschwinde, steht er erwartungsvoll und Schwanz wedelnd im Türrahmen oder er überwacht ganz aufmerksam von meinem Balkon aus die Nachbarschaft, damit sein Ausleih-Frauchen ja sicher vor ominösen Fremden ist. Ich hingegen freue mich, dass jemand – ohne zu knurren – stundenlang kuschelnd mit mir auf dem Sofa liegt und romantische TV-Schnulzen schaut, mich dazu bringt, mich freiwillig zu bewegen und mit ihm dem See entlang oder durch den Wald zu traben und ganz grundsätzlich immer hocherfreut ist mich zu sehen. Eine Win-Win Situation sozusagen, ein Geben und Nehmen und beide sind ganz im Glück.

Es ist lustig, dass nun genau ein Hund mein liebstes Tier ist, hatte ich doch seit meiner Kindheit grossen Respekt wenn nicht sogar etwas Angst vor den Vierbeinern…einmal weil ein Terrier mal nach mir geschnappt hatte und ich als damals 8jährige dies definitiv als „Beissen“ interpretiert hatte, und einmal, weil ich bis vor kurzem, einfach nicht verstanden hatte, was diese Viecher von mir wollen und wie ich ihre „Sprache“ deuten soll. Sind die aufgestellten Ohren nun einfach reine Aufmerksamkeit oder wittert er Gefahr? Knurrt er mich an oder spielt er nur? Was rast er nur so überschnell auf mich los?? Heillose Überforderung meinerseits!

Geheilt von diesen Kommunikationsschwierigkeiten haben mich nun Buddy und Cesar Millan. Kennst Du Cesar Millan? Cesar Millan ist der Hundeflüsterer Amerikas. Er versteht die Hunde wie kein anderer und bringt TV Show für TV Show Vier- und Zweibeiner einander näher oder heilt die süssen Viecher von Traumatas. Er erklärt, wie die Hunde kommunizieren und was sie vom Menschen, ihrem Rudelführer erwarten. Ich dachte nämlich immer, dass der Hund beleidigt sein könnte, wenn ich zu streng mit ihm bin oder sich dagegen wehren würde. Das Gegenteil ist der Fall! Buddy will, dass ich ihm sage, wo sein Platz in meinem Leben ist und was er darf und was nicht…und das Beste daran: Er bewundert mich auch noch abgöttisch dafür! 🙂

So bin ich nun also doch noch auf den Hund gekommen in meinem Leben…:-) Und ich möchte die Erfahrung um nichts missen, so kostbar sind die Stunden, die ich mit meinem neuen treuen Freund verbringen darf.

Du wirst noch von uns hören, von Buddy und mir. 🙂

Bis dahin, alles Liebe,

Julie

humpday roomie wisdom #4: Kopfschmerzen

When the head drops out…

Explodiert Euch manchmal auch fast der Kopf, wenn Ihr bei dieser wunderschönen Sommerhitze im Büro schmoren müsst statt in der Badi im Schatten ein kühles Eis schlecken und in regelmässigen Abständen den Kopf in den See stecken könnt?

Eben, wir sind auch zwei solche Kandidaten, denen diese Kombination von stickiger Büroluft, Konzentration und Dauerhitze ganz schön zusetzt und abends meist in lähmenden Kopfschmerzen endet…quel malheur!

Um diesem Sommerabend-Spielverderber den Garaus zu machen, haben wir ein paar Roomie-Hausmittelchen auf Lager, die Abhilfe schaffen sollen.

1. Espresso mit Zitrone

  • 1 Espresso
  • Saft von 1/2 Zitrone

Ein Tipp von Julie’s ehemaligem italienisch-spanischen Arbeitskollegen, der Wunder wirkt! Einen starken Espresso rauslassen, den Saft einer halben Zitrone zugeben, trinken und für ein paar Minuten hinlegen oder einfach still vor den Computer setzen und etwas geradeaus starren…:) Die Kombi klingt fürchterlich sauer, lustigerweise nimmt die Zitrone dem Kaffee aber die bittere Note und macht ihn weicher im Geschmack. Guter Nebeneffekt: nicht nur die Kopfschmerzen verabschieden sich, sondern auch die bleierne Müdigkeit!

2. Nackenkühlung und Salzwasser

  • 3dl Wasser
  • 1 Kaffeelöffel Salz

Wer keinen Kaffee mag, kann stattdessen eine Salzwasserlösung trinken und sich zusätzlich den Nacken abwechselnd mit einem kalten und einem warmen, nassen Tuch kühlen. Am besten dazu auch kurz ausruhen und die Beine hochlagern, damit der Blutfluss wieder in Schwung kommt!

3. Eukalyptusöl

Beide Methoden kann man mit einer wohltuenden Mini-Massage mit Eukalyptusöl (z.B. Bio-Eucalyptusöl von Bergland) an Schläfen, Stirn und Nacken begleiten, was zusätzlich hilft die Verspannungen zu lösen und angenehm erfrischt.

Und nun gehts hoffentlich erholt und schmerzfrei ab ins abendliche Sommervergnügen! 🙂

Alles Liebe, eure Anna und Julie. Julie und Anna.

humpday roomie wisdom #3: Beine hoch!

Wie aus gefühlten Elefantenstampfern wieder Gazellenbeinchen werden

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Geht es Euch auch oft wie uns, dass Ihr nicht mehr wisst wie Ihr noch einen weiteren Schritt in den Schuhen machen sollt vor lauter dicken Beinen? Abgesehen von Ausdauersport wie Laufen und viel Wassertrinken findet Ihr hier kurzfristige Maßnahmen zur Linderung, damit es abends mit dem Rendezvous oder Tanzen doch noch kappt:

– Stiegen steigen: Ob vom Büro nach Hause oder zu Hause die Treppen hoch, egal, Hauptsache das Blut kommt wieder in Wallung.

– Beine hoch! Genau, einfach die müden Elefantenstampfer zu Hause hoch lagern (im Bestfall höher als das Herz) für mind. 5 Minuten wirkt wahre Wunder.

– Barfuss laufen sorgt ebenfalls für Frische und entsprechende Durchblutung und macht müde Beine fit.

– Wechselbäder als „Kneipen für zu Hause“ schnell vor dem Ausgehen lassen blitzschnell schwere Beine leicht werden.

– Schwarze und rote Früchte essen, denn dank der Flavonoiden werden die Zellwände gestärkt und die Kontraktionen der Venen stimuliert. Also viele Beeren, Ribisel und Kirschparadeiser genießen oder Wassermelonen, die zusätzlich entwässernd wirken.

So könnt Ihr im Handumdrehen mit hübschen Gazellenbeinchen in die fröhliche Abendgestaltung hüpfen.

Tschüüüüüs,

Anna und Julie. Julie und Anna.

P.S.: Für unterwegs sei Euch ein Spray oder Gel von L’Occitane, Antistax, Klosterfrau oder Omis Allgäuer Latschenkiefer ans Herz gelegt, das man zwischendurch prima im Kühlschrank aufbewahren kann für den Extrakick Frische.