humpday roomie wisdom #14: Luftbefeuchtung

Luftbefeuchter

Brrr, es geht schon eine ziemlich steife Brise da draussen und bald werden wir die Heizkörper aufdrehen müssen, um nicht in den eigenen vier Wänden frierend und mit klammen Fingern dazusitzen. Dummerweise bringt die warme Heizungsluft aber nicht nur Gutes in die Stube, sondern auch sahara-ähnliche Trockenheitszustände.

Warum ist dem eigentlich so?

Kalte Luft kann wenig Feuchtigkeit aufnehmen, warme Luft wesentlich mehr. Wird die kalte, feuchtigkeitsarme Luft nun von der Heizung erwärmt, steigt ihr Aufnahmevermögen, aber die Menge an bereits vorhandenem Wasser aus der kalten Luft bleibt unverändert. Dies hat zur Folge, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum sinkt. Die warme Luft ist trocken und dürstet nach mehr Wasser, um ihr Feuchtigkeitsdepot ganz aufzufüllen. Damit sie diese Feuchtigkeit nun nicht aus den Wänden, dem Holzboden, den Möbeln und schliesslich auch unserer Haut zieht, und diese allesamt ganz spröde und rissig werden, müssen wir der erwärmten, durstigen Luft zusätzlich Wasser zufügen.

Aktive Wasserzufuhr

Eine Methode, um der trockenen Luft beizukommen, besteht darin, flache mit Wasser gefüllte Schälchen zur Verdunstung auf die Heizung zu stellen. Ebenfalls kann ein Luftbefeuchter aufgestellt werden oder wer es lieber natürlich mag, kann seine Wohnung mit Pflanzen schmücken. Diese müssen gegossen werden und geben so automatisch Feuchtigkeit ab  und können zusätzlich regelmässig mit einer Wasser-Sprühflasche eingenebelt  werden, was der Umgebung auch gleich hilft.

Passive Wasserzufuhr

Sozusagen doppelt gemoppelt kann ein Ständer mit frisch gewaschener, feuchter Wäsche im Raum zur Trocknung aufgestellt werden. Die trockene Luft bezieht die benötigte Feuchtigkeit aus der Wäsche, die Wäsche trocknet und der Raum riecht erst noch frisch und gut. 🙂 Alternativ können auch einfach repetitiv feuchte Tücher auf die Heizung gelegt werden.

NoGos

Dauerlüften in der Meinung, dass die kühle frische Luft von draussen die Wohnung erfrischt, hat leider eine gegenteilige Wirkung. Kalte feuchtigkeitsarme Luft strömt in die geheizte Wohnung, die Heizung heizt noch mehr und die warme Luft braucht noch mehr Wasserzufuhr. Besser lüftet man morgens und abends einmal für 10 Minuten gut durch und lässt die Fenster sonst geschlossen.

Verwöhnprogramm

Zusätzlich zur Wasserversorgung der Luft können natürlich auch die Holzböden und Möbel präventiv mit pflegenden Mitteln eingerieben werden, um allfällige Trockenheitsschäden gar nicht erst entstehen zu lassen Ein gutes Mittel für Holz ist zum Beispiel pronto Möbelpflege von SC Johnson. Und genaus so steht es mit unserer zarten Haut, die im Winter besonders gern mit Ölen, Bodylotions und Lipbalm mit extra viel Feuchtigkeit versorgt wird. Unsere Lieblinge sind das multi-purpose Trockenöl Huile Prodigieuse von NUXE, die Deep Moisture Bodylotion für trockene Haut von Neutrogena und der altbewährte Carmex Lipbalm.

Einen gut gepflegten und mit viel Feuchtigkeit versorgten Herbst wünschen,

Anna und Julie. Julie und Anna.

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