humpday roomie wisdom #22: Frostschutz

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Nachdem der Winter am Wochenende nun zwar endlich, aber doch gleich etwas frech kalt, bei uns reingeschaut hat, frieren wir Roomies bereits erbärmlich…brrr

Warum ist das eigentlich so? Das Frieren ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers, um uns vor Kälte zu warnen, die unser Gewebe dauerhaft schädigen kann. Die Nervenenden in der Haut, die die Kälte als erstes spüren, senden Signale ans Hirn, dass hier eine Gefahr auf den Körper zukommt. Das Schlottern ist dann bereits eine Reaktion, um den Körper in Bewegung und damit warm zu halten. Um gut mit Minustemperaturen umgehen zu können, sind Gewöhnung, Training und Abhärtung gefragt. Das heißt: Täglich an die frische Luft gehen – und zwar bei jedem Wetter. Soviel zur Wissenschaft.

Was nun aber dem unangenehmen Zustand etwas schneller Abhilfe schafft, seht ihr hier:

Mentales Aufplustern und lautes Gackern

Richtig, wir denken wir wären zwei Hühner und „plustern“ uns mental auf. Statt dass wir uns kleinmachen, verkrampfen und die Schultern hochziehen, strecken wir uns, stellen uns gerade hin, Brust raus und ATMEN bewusst tief ein und aus. Kostet zugegebenermassen erst etwas Überwindung das Schneckenhaus zu verlassen, aber es gibt mehr Raum im Körper, durch das Atmen werden die Arterien geweitet und wir fühlen uns wärmer. Wer damit noch nicht zum Ziel kommt, denkt nicht nur an die Hühner, sondern gackert gleich auch noch fröhlich drauflos, denn richtig herzlich lachen hilft dem Temperaturanstieg im Körper auch, da das Lachen für eine tiefere Atmung und somit bessere Durchblutung sorgt. Ausserdem hat es den schönen Nebeneffekt, dass es einen das Frieren vergessen lässt. 🙂

Einfeuern statt abkühlen

Was wir essen, beeinflusst unseren Wärmehaushalt auch. Die Traditionelle Chinesische Medizin schreibt gewissen Lebensmitteln kühlende und gewissen wärmende Energien zu. Ananas, Bananen, Kiwi und Mandarinen gehören zum Beispiel zu den Lebensmitteln mit kühlender Energie, Joghurt, Quark, Blattsalate, Rohkost und Weißwein auch. Stattdessen gehören Lamm, Truthahn, Fenchel, Nüsse, Ziegenkäse und Rotwein zu der wärmenden Sorte.

Wer nun aber im Winter partout nicht auf das morgendliche Joghurt verzichten will, neutralisiert die kühlende Energie mit feurigen Gewürzen, wie zum Beispiel Zimt.

Überhaupt können scharfe Gewürze richtig einheizen! Bei Chili, Paprika und Tabasco zum Beispiel löst der Inhaltsstoff Capsaicin die typische Hitzewallung und das Brennen im Mund aus. Auch Currypulver und schwarzer Pfeffer heizen kurzfristig ein. Für ein warmes Gefühl den ganzen Tag greift man zu Ingwer. Ein Stück der Knolle klein schneiden, mit heißem Wasser aufgießen und mit oder ohne Honig geniessen. Die Wärme breitet sich sofort wohlig im ganzen Körper aus.

Durchkneten

Grundsätzlich bringt alles, was die Durchblutung fördert, Wärme. Ganz herrlich verwöhnend sind Massagen mit einem wärmenden Massageöl, wie zum Beispiel mit Rosmarinöl.  Dafür 25 Tropfen des reinen ätherischen Öls mit etwa 50 Millilitern eines kalt gepressten Olivenöls mischen. In den Händen anwärmen und den Körper mit sanftem Druck massieren.
Einen wohlig warmen und gemütlichen Winteranfang wünschen

Eure Anna und Julie. Julie und Anna.

 

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