humpday roomie wisdom #53: British Scones-sieur

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Dem traurigen Anlass zu Trotz und somit Brexit hin, Brexit her: Wir lieben die Briten, ihre herrliche Insel und vor allem ihren sensationellen Cream Tea und damit wir diesen auch in Zukunft sicher stellen könnten, holen wir uns dieses kulinarische Highlight kurzerhand nach Hause. Für Britenfans, für Expats, für alle, die Scones genauso gerne naschen wie wir! Hier auch schon ein tolles Rezept für Scones, wobei wir hier ein wenig schwindeln und das „Saftigere“ vorstellen:

Scones:
* 400g Mehl
* 100g Zucker
* 1 Pck. Backpulver
* 1 gestrichenen Teel. Salz
* 175g weiche Butter
* 250 ml Buttermilch (der Schmäh!)

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen, festen Teig verarbeiten und diesen ca. 2 cm dick ausrollen. Die Scones stecht ihr einfach mit einem Glas aus oder aber mit einer Keksform.

Die Scones könnt ihr wahlweise auf ein eingefettetes Backblech geben oder aber – unser Spezialtipp – in Muffin-Backblech, damit die Scones nicht ihre Form verlieren. Noch schnell mit etwas Buttermilch bestreichen und schon können die Scones bei mittlerer Stufe 15 Min. gebacken werden bis sie goldbraun sind. Kurz auskühlen lassen.

Lasst euch die kleinen Scones gut mit Clotted Cream* und Erdbeermarmelade schmecken!

Fröhliche Tea Time und ein british nasales Goodbye von
Anna und Julie. Julie und Anna.

* Erhältlich: Haas & Haas am Stephansplatz oder hier online bzw. für alle Zürcher bitte in der Markthalle im Viadukt oder im Internet hier. Und wer gar zu faul ist und die Britische Wirtschaft unterstützen will, dem sei Sconnoisseur ans Herz gelegt. Mhhhhhhnomnomnom

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Wer kennt… Johann von Herbeck

Liebe Julie,

wenn man einmal damit anfängt, seine Äuglein mehr zu öffnen, dann stolpert man öfters als gedacht über kleine und größere Gedenktafeln. Letzthin warte ich auf eine Freundin gegenüber meines Wohnhauses und dabei fällt mir auf der prunkvollen Jugenstil-Fassade die „Johann von Herbeck“ Tafel plötzlich ins Auge. Wer ist denn das jetzt schon wieder? Schön langsam komme ich mir dumm vor, daher habe ich wieder einmal recherchiert.

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humpday roomie wisdom #52: Sommercocktails

Ok, ok, es regnet…dauernd, ständig, in Strömen, Winter, bääh…!

ABER: HEUTE NICHT!! Zumindest in Wien und Zürich nicht…:-) Und da ergreifen wir zwei Roomies sofort die Gelegenheit uns auf den Balkon zu hocken und unsere liebsten Sommercocktails zu schlürfen!

Lillet

Wir plädieren für simple, dafür äusserst erfrischende und variantenreiche Cocktails, die auch gut zu Hause gemixt werden können. Und dazu gibts keine langweiligen Erdnüsse, sondern erfrischende Fruchtspiesse…:-) yumm

Anna’s Favourite: Lillet Spritz

50ml Lillet blanc

10ml Holundersirup

Sodawasser

Eiswürfel

2 Scheiben Gurke, Minzblätter

Lillet blanc, Holundersirup und Eiswürfel in ein Weinglas geben und mit Sodawasser auffüllen. Gurke und Minzblätter zugeben und geniessen! Alternativ kann dieser Cocktail statt klassich mit Gurke und Minze auch mit Erdbeeren und Thymian gemixt werden. Mmmmhhh!

Ausser Haus: am liebsten von Anna geschlürft auf der wunderschönen Dachterrasse der Bloom Bar in Wien

Julie’s Favourite: Pimm’s No. 1

50ml Pimm’s No. 1

150ml Fentimans Victorian Lemonade

Eiswürfel

frische Minzblätter, Gurke, Orangen, Erdbeeren

Pimm’s No. 1 wird in England für ausgedehnte Gartenparties  traditionellerweise gleich in grösseren Mengen in einem Krug angerichtet, dafür die angegebenen Mengen einfach entsprechend erhöhen. Für ein Glas nehmen man ein hohes Drinkglas und fülle es mit Eis, Minzblätter und geschnittene Früchte reingeben, Pimm’s No. 1 einfüllen und mit Fentimans Victorian Lemonade auffüllen und geniessen! To pimp it up kann statt english lemonade auch Champagner genommen werden, damit wird der simple Pimm’s zum „Pimm’s Royale“. 🙂

Ausser Haus: am liebsten von Julie geschlürft im gemütlichen Garten des Café Bebek in Zürich

Ein sommerliches Prost von Anna und Julie. Julie und Anna.

Flughafen Wien #likenowhereelse

Liebe Julie,

na bravo, was für ein Reinfall! #likenowhereelse hätte ich mir etwas anders vorgestellt als am Wiener Flughafen. 😦

Alleine schon das kleine Wort „delayed“ neben meinem Abflug hat mich in halbe Schockstarre versetzt, denn beim letzten Londonflug war es ähnlich verlaufen mit einer sehr späten Ankunftszeit. Die Nachricht, dass ein Blitzschlag unser Flugzeug erwischt hatte, schlug bei mir ähnlich britzelnd ein. Das technische Check-up mit seinen weiteren 2 Stunden Wartezeit taten das seine. Totale Schockstarre trat mit der Verkündung ein, dass der Flug storniert wurde. „In deep despair and agony“ war somit mein Gemütszustand, der sich ob der langen Schlange vor dem BA-Schalter nicht verbesserte. Die Auskunft dort war wenig aufmunternd bzw. hinterließ einige Fragezeichen, denn, danke vielmals, die BA-Hotline hätte ich auch ohne Anstellen anrufen können. Darüber hinaus war meine Überanchtungsmögichkeit hinweg, weil Jet-Set-Biene und selber am Abflug. Binnen einiger Stunden hatte sich somit mein Traum aufgelöst. Ich sag’s dir! Meine Gefühlswelt war wirklich #likenowhereelse – ganz wie im falschen Film.

Meine lieben Freunde haben mich aufgemuntert mit Baden im Krapfenwaldbad, Eis essen, Fussball schauen (okay, ich wurde mal in die Grundregeln wie gelbe Karte eingeführt, aber wohl nur mit mäßigem Erfolg bis auf den Ausdruck Vollpfosten), mitternächtlichem Kochen, einem Glaserl Wein und Sand in the City, aber insgeheim habe ich doch über alle verfügbaren, digitalen Kanäle das andere #likenowhereelse verfolgt.

Liebe Grüße aus Wien schickt dir,
Anna

 

#likenowhereelse

Liebe Julie,

vor lauter Vorfreude und Aufregung komme ich zu fast gar nichts heute, weil mein großes Highlight bevorsteht: R O Y A L   A S C O T!

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Seitdem ich als Teenie in England bei einer kleinen, feinen Sprachschule gearbeitet habe, deren Besitzer früher Jockey war, träume ich davon mir einmal dieses Sensationsrennen mit eigenen Augen anschauen zu können und jetzt ist es fast so weit. Ich sag‘ Dir was…
Braves Kleidchen hängt schon schön gebügelt am Kasten und wartet darauf eingepackt zu werden. Das Hütchen, wobei Fascinator gleich um vieles eindrucksvoller klingt, sitzt auf der Kommode, die Schuhe stehen bereit und das restliche Styling wird heute Abend passend ausgewählt. Was man da alles beim Dress-Code beachten muss. Ou la la… Aber alles in allem ist die Stimmung nur noch: Juhu!

Jetzt muss ich nur noch heraus finden, auf welches Pferdchen ich setzen soll, aber da verlasse ich mich vermutlich auf Tipps vor Ort. 😉

Vorfreudige cheers with big ears,
Anna