humpday roomie wisdom #61: Sag ja zu NEIN

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„Ja, mache ich gerne. Kein Problem! Geht sich locker aus.“ gesagt, aber heimlich gleichzeitig gedacht, dass dem gar nicht so ist und das alles eher in einem Unwohlsein bis hin zu Stress mündet? Herrje, einmal mehr in dieser Situation gelandet? Das kennen wir leider auch und haben deswegen ein paar tolle Ideen zum Nein-Sagen gesammelt. 

Oft will man es selber nicht wahrhaben, aber „Nein“ ist ein vollständiger Satz und bedarf weder einer Erklärung noch einer Rechtfertigung, sondern darf im Raum stehen bleiben wie er ist. Egal ob gegenüber dem Chef, der Freunde, der Familie oder dem Partner. So setzte man seine Grenzen:

Nein, du kannst nicht alles retten. Sicherlich fühlst du dich geschmeichelt, wenn man dich um Rat fragt, aber dieser Ego-Boost kann schnell nach hinten los gehen.

Nein, du hast kein rotes Kreuz am Ärmel. Das Helfer-Syndrom ist weithin bekannt, aber gebraucht zu werden endet schnell in ausgenutzt werden.

Nein, man mag dich auch so. Nur weil man nein sagt, heißt das noch lange nicht, dass man dich nicht mehr mag. Im Gegenteil, oft mag man ja auch gerade die Ecken und Kanten.

Nein, du verpasst nichts. Sei dir im Klaren über deine Prioritäten, ansonsten setzen sie andere für dich.

Nein, die Konsequenzen müssen nicht immer negativ sein. Oft fürchtet man sich, dass man Nachteile aus einem Nein zieht, oft wird es aber auch als Stärke verstanden gerade nein sagen zu können.

Nein, du bist nicht für alles verantwortlich. Es ist sicherlich ein edler Zug gerne zu helfen, aber man sollte seine Verantwortungsbereiche kennen, ansonsten hat man nur zu schnell gleich alle vorher genannten Punkte an der Backe.

Nein, du musst dich nicht ständig vergleichen. Das Messen mit Kollegen oder Freunden führt oft dazu, dass man von jedem einzelnen nur die Stärken sieht, diese aber kumuliert wahrnimmt und scheinbar jeder alles kann und selber auf allen Ebenen mithalten will. Superman gibt’s nur im Film! Also auch mal nein sagen, weil man es besser weiß.

Zum Eingrooven für die liebevolle Wiederentdeckung der Trotzphase – wenngleich bitte im ausgewogenen Maß und nicht wie im zarten Alter von 4 Jahren – hilft es oft schon einmal, sich einfach Zeit für seine Entscheidung zu erbitten.

Viel Erfolg und ein Hurra aufs erste Nein wünschen
Anna und Julie. Julie und Anna.

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