humpday roomie wisdom #73: Raus aus der Box

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Mittel gegen die Einfallslosigkeit haben wir schon gefunden, aber oft denken wir trotzdem in den eigenen Bahnen. Was kann man eigentlich machen, um „outside the box“ zu denken? Wäre das so kinderleicht, würde es jeder machen. Wir haben ein paar Ideen gefunden, die watscheneinfach in der Umsetzung sind, aber eine riesen Herausforderung für den Geist sein können.

Im Grunde braucht ihr für unsere Ideen nicht wirklich viel, aber Papier und Stift sind immer hilfreich. Auf geht’s!

Schreib ein Gedicht

Ja, im Ernst! Eines der Grundprobleme beim „outside the box“ Denken ist, dass wir im Alltag viel zu sehr unser logisches Zentrum zur Problemlösung heran ziehen. Um die rechte und linke Gehirnhälfte mehr miteinander zu verknüpfen, setzt euch hin und versucht zu eurem Problem ein Gedicht zu schreiben. Ihr fühlt euch dabei dumm oder ein wenig durchgeknallt? Wunderbar, gewöhnt euch an dieses Gefühl! Es wird euch sehr hilfreich sein, denn es geht hier nicht um Schriftstellerei und darum ein neuer Goethe, Schiller oder Shakespear zu werden, sondern euer Denken in den nicht rationalen Modus zu bekommen. Ihr braucht also euer Gedicht weder eurem Boss zeigen noch auf Social Media sharen. 😉

Malt ein Bild

Hier gehen wir noch einen kreativen Schritt weiter als beim Gedichverfassen. Weg von der linken, noch mehr zur rechten Gehirnhälfte. Visualisiert euer Problem und ihr beansprucht andere Denkmuster und -strukturen, die normalerweise bei Problemlösungen nicht aktiviert werden. Außerdem kommen unterbewusste Gefühle an die Oberfläche alleine durch die Farbwahl oder wie ihr gewisse Probleme darstellt. Auch hier gilt: Es geht weder um einen Preis noch um eine Ausstellung in einer Galerie. Für Fortgeschrittene gibt es dann noch die lustige Fortsetzung: Dreht das Bild um und malt weiter. Die ultimative Herausforderung!

Rückwärts denken

Ein Prozess läuft nicht gut? Bei einer Idee bleibt ihr immer am gleichen Punkt hängen? Beginnt doch am Ziel und denk euch Schritt für Schritt rückwärts durch. Dieser Denkansatz bricht die normale Auffassung und Kausalitäten unseres Gehirns. Und das macht ihr so lange bis ihr dort landet, wo ihr euch aktuell befindet.  Ihr werdet überrascht sein, auf welche neuen Ideen und Lösungsansätze ihr dabei kommt.

Fragt ein Kind

Kinder sind nicht immer Quell der Kreativität, aber sie denken und sprechen mit einer gewissen Ignoranz gegenüber Konventionen, was euch weiterhelfen kann. Frei nach dem Motto, warum soll das nicht funktionieren, nur weil ich nicht weiß, dass es nicht funktionieren kann. Nehmt gewisse Anstöße mit oder versucht euer Problem zu erklären (wenn es für Kinderohren geeignet ist!) und wartet einmal die Fragen des Kindes ab. Einige werden euch sicherlich aus euren althergebrachten und erlernten Denkstrukturen reißen!

Viel Spaß außerhalb der Box wünschen Euch
Anna und Julie. Julie und Anna.

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