Serienmontag – bitte nicht stören.

Wir schauen heute fern.

Anna und Julie. Julie und Anna.

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The Monthly Roomie: Wetterfrosch Januar Zürich

Im Januar hängt jeweils der Nebel über dem Zürichsee wie ein schweres Daunenduvet. Leider ist es darunter nicht ansatzweise so kuschelig wie man meinen könnte, so dass es sich empfiehlt diese Nebeldecke zu durchstossen und in die Höhe zu flüchten, denn dort scheint meist den ganzen Januar bei klirrender Kälte die Sonne! 🙂

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copyright utokulm.ch

Je nach dem wieviel Zeit zur Verfügung steht, gibt es von Zürich zwei gut erreichbare Ziele für ein paar wenige Stunden oder einen ganzen Tag Sonnenkur.

Schlittelplausch auf dem Üetliberg

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copyright uetliberg.ch

In nur 20 Minuten erreicht man mit der Sihltalbahn vom Zürcher Hauptbahnhof im Halbstundentakt den Üetliberg, Hausberg von Zürich und Ausgangspunkt für einen wunderschönen Winterspaziergang entlang der Bergkette mit schönster Sicht auf das Nebelmeer über dem Zürichsee, oder eine rasante Schlittenfahrt auf dem 3.1 km langen Schlittelweg vom Üetliberg runter bis ins Triemli, an den Stadtrand von Zürich. Praktischerweise gibt es dort eine Haltestelle der Sihltalbahn, so dass man dieses Vergnügen an einem Nachmittag gut 2-3 mal geniessen kann. Für die ganz Mutigen kann der Spass mit Stirnlampen bis in die Dunkelheit verlängert werden, nachts ist der Schlittelweg nämlich auch geöffnet.

Skifahren im Hochybrig

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copyright schwyz-tourismus.ch

Gute 50 Autominuten von Zürich entfernt liegt das Skigebiet Hochybrig, das ideale Ziel für einen sonnigen Tagesausflug in den Schnee. Ob Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder einfach eine ausgedehnte Schneeschuhwanderung, das Gebiet bietet für jedes Wintersportlerherz etwas. Die höchste mit Skiliften erklimmbare Bergspitze liegt auf ca. 1800 m.ü.M., ist also in einem normalen Winter schneesicher, und unterwegs auf den Pisten gibts genügend Sonnenterrassen zum Einkehren. Eine Tageskarte für die Anlagen kostet um die 50.- CHF für einen Erwachsenen und Material kann alles vor Ort gemietet werden.

Eine wunderbar sonnige Zeit im Schnee wünschen Euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.

Alles wieder auf Tohuwabohu

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Liebe Julie,

hihihi, was musste ich lachen als ich deine Nachricht gelesen hatte in weiter Ferne! Herrlich!!! Und oft habe ich mich ein wenig ertappt gefühlt… 😉

Auch ich bin gut ins neue Jahr gestartet bzw. eigentlich bin ich wieder einmal vor Silvester erfolgreich geflüchtet. Ich hab’s ja bekanntlich nicht so mit den Neujahrsvorsätzen. Gemäß meiner ungeduldigen, sturen Persönlichkeit muss es bei Veränderungen sofort, hier und jetzt sein. Die besten neuen Ideen kommen mir dann natürlich just in jenem Moment, in dem ich mal aus dem Alltag gerissen bin, sprich im Urlaub. Insofern ganz schön clever über den Jahreswechsel zu entfleuchen, denn so kann ich dann wiederum doch mit Vorsätzen aufwarten. 😉 Gell, jetzt lachst du…

Schon vor dem Urlaub ist mir dieser kleine, nicht bestellt Schwimmreifen aufgefallen, der mich unendlich nervt, weil das nie eine meiner Problemzonen war. Grrr… Wagenlos wie ich bin, spüre ich das an meiner Testjeans, die ein wenig gezwickt und wo sich ein blöder Muffin-Top gebildet hat. Oh Graus! Die schlagartige Ernährungsumstellung im Urlaub kam von alleine und die habe ich auch gleich genützt und weiter fortgesetzt: viel Gemüse, mehr Obst, nur die vielen Nudeln und Kohlenhydrate versuche ich zu reduzieren. Also die bösen Weizennudeln. Reisnudeln sind ja viel besser und wurden neu integriert. Hihi! Der Erfolg stellt sich schon ein wenig ein und ich freue mich. Obwohl mein Dinner-Cancelling-Plan von zahlreichen Essenseinladungen torpediert wird.
Dem aber nicht genug, habe ich mir neuerdings eine Mini-Gymnastikeinheit in der Früh  eingeplant. 15 Minuten herum hampeln wie ich das bezeichnen würde, aber lustiger Weise hat das tatsächlich einen Effekt und die Verspannungen kommen nicht so schnell, die Muskeln werden ausgeglichener und das Kopfweh schwindet. Das hätte ich mir jetzt selber gar nicht erwartet angesichts dieses Mickey-Mouse-Pensums.

Ansonsten herrscht mein fröhliches Tohuwabohu, weil ich überraschender Weise mehr Ideen habe als ich umsetzen kann und so mancher Versuch in üblem Chaos endet. Aber das kennst du ja… Jetzt klebt ein Riesenblatt im Vorraum, auf dem ich mir Bilder skizziere, weil ich ja ohnehin ausmalen möchte. Wann? Ich arbeite daran… 😛 Meine neue Kleiderordnung hat dazu geführt, dass jetzt sowohl im Schlaf- als auch im Badezimmer anarchische Zeiten herrschen. Meine Reisepläne bzw. Nicht-in-Wien-sein-Auszeiten funktionieren super, abgesehen von einer sinnvollen und vereinbaren Putz- und Bügelpolitik. Mein kleines Reich, das reinste Tohuwabohu. Irgendwie ist vieles doch beim Alten geblieben inklusive dem Schein-nach-außen-Wahren, dass bei mir alles picobello ist. Aber wie sage ich immer so gerne „Zwischen zuwenig und zuviel ist dem Narren sein Ziel“.

In diesem Sinne, noch fröhliche Jännertage, fühl dich gedrückt!

Bussis aus Wien,
Anna

The Monthly Roomie: Saisonküche Januar

Wir Roomies versuchen uns ja nebst Schokoladenattacken im Büro und Spaghettifreuden mitten in der Nacht eigentlich gesund und vor allem auch saisonal zu ernähren. Deswegen widmen wir uns dieses Jahr jeden Monat einem saisongerechten Lebensmittel. Im kalten Januar ist dies der fröhlich grüne und knackige Feldsalat, in der Schweiz wegen seinem nussigen Geschmack Nüsslisalat, in Österreich Vogerlsalat genannt (warum Vogerl scheint weitgehend unbekannt).

copyright eggergemuese.ch

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Der grüne Salat mit den mausohrenförmigen Blättern gehört zur Familie der Baldriangewächse und enthält sowohl in Wurzeln wie auch Blättern ätherisches Baldrianöl. Ausserdem ist die Pflanze temperaturresistent bis tief unter den Gefrierpunkt, weshalb sie spät ausgesät werden kann und Frost gut übersteht.

In der Schweiz wird zwischen „Nüsslisalat“ und „Nüsslisalat Freiland“ unterschieden. Der „normale“ Nüsslisalat ist ein gesetzter Nüsslisalat, bei dem die Setzlinge in die Erde gepflanzt werden wie z.B. bei einem Kopfsalat, egal ob im Gewächshaus oder auf freiem Feld. Der Nüsslisalat Freiland ist ein gesäter Nüsslisalat und um einiges robuster und würziger als der normale, da er auf dem Feld von Anfang an Wind und Wetter trotzen muss.

Von allen Salaten enthält der Nüsslisalat am meisten Vitamine: A, C, E, B9, Kalium und Eisen. Somit ist diese Vitaminbombe also das perfekte Gemüse, um den garstigen Januar gesund und munter zu überstehen.

Einen gesunden Salatappetit wünschen,

Anna und Julie. Julie und Anna.

The Monthly Roomie: Januar (want) to do’s – Vorsätze

Und, wie läuft es so mit dem Einhalten der gefassten Vorsätze? Hm? Bitte, wie?

Ok ok, wir stellen keine weiteren Fragen, denn wir können es uns bereits vorstellen…:-)Aber seid beruhigt: es geht doch allen gleich. Schon im Dezember geht es los mit dem „nächstes Jahr wird alles besser“ Syndrom, eifrigem Listen schreiben und einem leichten, freudigen Kribbeln, dass nun endlich das Jahr bevorsteht, in dem das Leben mit Sicherheit die alles entscheidende Wende nehmen wird…bis…tja, bis eben circa Mitte Januar, wenn man sich immer noch nicht im Fitness Studio eingeschrieben, der Schokoladenhunger noch nicht nachgelassen hat und der Kleiderschrank nach wie vor überquillt, aber man doch nix anzuziehen hat. Der Moment, wo einem die leise Ahnung beschleicht, dass dieses Jahr wohl auch nicht viiiiel anders wird als letztes…und man entweder etwas frustriert die Vorsätze wieder aufgibt, oder…haha ja ODER! man sich selbst einen Tritt gibt und endlich loslegt!

Zum Beispiel mit der Garderobe…Kleider ausmisten ist eine perfekte Januar Beschäftigung. Die Jeans, die letztes Jahr schon nicht gepasst hat, kann nun endlich final weg, das Kleid, das an den Hüften immer etwas komisch absteht, wird auch dieses Jahr nicht besser und überhaupt, im Frühling will im Schrank dann wieder Platz für luftig leichte Sommerkleidung sein. Nur, wie die Aufgabe angehen? Es gibt ein Buch von der Japanerin Marie Kondo, das Magic Cleaning heisst. Eine recht radikale aber effektive Anleitung zum Aufräumen nach dem Happiness Prinzip. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was Aufräumen mit Glücklich sein zu tun hat. Das erklären wir gleich. Aber wir finden, es passt schon mal zu einem anderen beliebten Neujahrsvorsatz, nämlich im 2017 zufriedener und glücklicher zu sein, n’est-ce-pas? 🙂

Die KonMari Methode (so nennt Marie Kondo ihr Happiness Prinzip) beruht darauf, die Garderobe nach gleichen Kleidungsstücken auszusortieren und dazu nur das zu behalten, was einem wirklich glücklich macht. In der Umsetzung geht das folgendermassen: Du nimmst zum Beispiel alle Hosen oder alle Oberteile der gleichen Sorte wie T-shirts, Blusen, Langarmshirts, Tanktops etc., die Du besitzt (also nicht nur die im Schrank, sondern auch die, die evtl. in einer Sommergarderobenkiste auf dem Speicher vor sich hinschlummern), schmeisst alles auf einen Haufen (damit Dir bewusst wird, wieviel Zeug Du eigentlich hast) und dann geht es los. Jedes Stück wird in die Hand genommen, der Happinessbarometer gefühlt und je nach Befinden auf den yay Haufen für Behalten oder nay Haufen für Weggeben gelegt. So geht man Kategorie für Kategorie durch (kann also auch wunderbar in bits and pieces gemacht werden, wenn man nur kleine Zeitfenster fürs Aufräumen hat) und fühlt sich beschwingt und leicht, da Ballast ab- und unglücklichmachende Kleidung weggeworfen wird. Easy, right? 😉

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Viel Glückliches beim Aufräumen und Einhalten der sonstigen Vorsätze wünschen Euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.

10×10: Mingalaba Myanmar

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Mingalaba, liebe Julie,

ganz gleich, wohin ich komme und zu welcher Tageszeit, es tönt mir ganz fröhlich und freundlich „Mingalaba“ entgegen. Das universelle Hallo, Baba und diese allzeit passende Zwischenbegrüßung ist mein ständiger Begleiter hier geworden. Herrlich! Ich liebe es so sehr. ❤

Neues Jahr, neues Glück, neuer Blog und hier, voila, mein neuer Reisebericht im Format 10×10: 10 handverlesene Bilder in 10×10. Quadratisch, praktisch, gut. 🙂

Seit Jahren ist es mein Traum Burma, das heutige Myanmar, zu besuchen. Warum? Es hatte immer so einen Reiz des Exotischen für mich und noch nicht so weit entwickelten Tourismus, was mein Entdeckerherz höher schlagen lässt als Luxushotels und In-Destinationen, wo sich Greti und Pleti gute Nacht sagen. Etwas abseits der Masse zu sein und das wahrlich goldene Land in Ruhe erkunden zu können.

10 Key Facts über Myanmar:
1. Landesname in Landesschrift: ပြည်ထောင် စု သမ္မတ မြန်မာနိုင်ငံတော်
2. Hauptstadt: Naypyidaw, in der ich NICHT war 😉
3. Burmesen: ca. 51 Mio.
4. Regierung: parlamentsgebundene Exekutivgewalt
5. Währung: Kyat (gesprochen mit einem ganz kurzen, kaum hörbaren i: Tschiat)
6. Staatshymne zum Lauschen: Gba Majay Bma
7. Größte Stadt des Landes: Yangon, früher Rangun, mit über 5 Mio. Einwohnern
8. Beeindruckende Persönlichkeit: Aung San Suu Kyi, führende NLD-Politikerin & Friedensnobelpreisträgerin
9. Klima: 3 Jahreszeiten mit Regenzeit von Ende Mai bis Mitte Oktober, der kühlen Jahreszeit von Ende November bis Ende Februar und der heißen Jahreszeit in den Monaten März bis Mai (weil das Wetter für uns Österreicher ja immer so wichtig ist)
10. Bizarr: Taxis nach Einbruch der Dunkelheit zu bekommen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit

Yangon, mein Reiseangelpunkt

yangonmarketNeben all den klassischen Sights habe ich zuerst den Süden der Stadt mit seinem kleinen Gassengewirr, Foodständen, Straßenmärkten und wenig touristischen Markthallen unsicher gemacht. Ich bin eine alte Markttante, ja, weil man in diesem herrlichen Gewirr so viel Kultur, Habitus und Landesluft einschnuppern kann wie nur möglich. Außerdem war ich die einzige Blonde dort – die Sensation!

yangontrainFür all jene, die wie ich gerne unterschiedlichste Transportmittel ausprobieren, sei die Circle Line erwähnt. Zugticket einfach am Bahnsteig 7 kaufen und einmal rund um die Stadt rattern oder aussteigen, wenn man genug vom Durchgebeuteltwerden hat. Die Fahrt ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Show: Fliegende Händler, Burmesen, die Fotos mit einem machen wollen und viele, andere Überraschungen. Go for it!

Königstadt Bagan

Mit dem Flugzeug ging es weiter mit einem Direktflug über Heho und Mandalay nach Bagan. Bitte wie? Ja, auch das ist Myanmar: Nachdem ich im Flieger sitzen bleiben durfte, war es trotz Zwischenlandungen ein Direktflug. Das war mir bisher noch nicht so bewusst… ;-P

baganmountpopaDer Popa Mountain ist einen Tagesausflug von Bagan entfernt, aber die 1-stündige Anfahrt mehr als wert. Hoch oben auf ihm trohnt eine wunderschöne Pagode, die über nachgezählte 777 Stiegen erklommen wird. Nummerologen kommen hier voll auf ihre Rechnung, so als Nebenanmerkung. 😉 Ein klassisches Reiseziel, aber die Mengen an Touristen und Burmesen hält sich gut die Wage und unten im Dorf gibt’s, oh Wunder, einen kleinen Markt. Hihi!

BaganlandscapeHoffentlich bleibt es dabei, aber Bagan versucht sich in Nachhaltigkeit, will heißen
zero plastic area und eBikes/eScooters. Ich fand das einfach toll! Ausgestattet mit einem hippen eBike bin ich in der Früh in den Tag gestartet, quer feldein durch Dickicht geradelt und dank eAntrieb über die Sandwege geflitzt. Wie ich das bei meinem rudimentär veranlagten Orientierungssinn gemacht habe? GPS sei Dank, denn die hunderten von Pagoden helfen einem nicht wirklich weiter… 😉

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Was natürlich ein unvergesslicher Augenblick und mit Sicherheit ein absolutes Highlight meiner Reise war die Fahrt mit dem Heißluftballon über die einzigartige Pagodenlandschaft Bagans – Äuglein ganz rauf an den Anfang, bitte. Atemberaubend, herzberührend und bezaubernd!

baganboattourAbseits der ausgetretenen Pfade bietet sich eine kleine Bootsfahrt an Kyaukgu Umin an, etwas abgelegen vom Trubel, aber mit selten schönen Pagoden, in denen noch gut erhaltene Wandmalereien zu bewundern sind. Gemeinsam mit meinem Travelmate-for-a-day hatten wir das seltene Vergnügen von einem kickboxenden Mönch jenseits der zugänglichen Wege geführt worden zu sein.  Durchs Reden kommen die Leut‘ zamm.

Mandalay am Irawadi-Fluss

Warum immer nur fliegen? Hier habe ich einen bei weitem kleineren CO2-Fußabdruck hinterlassen und bin mit dem Schinackerl über den Irawadi von Bagan nach Mandalay getuckert – stilvolle 14,5 Stunden…

mandalayporcelaineDie zweitgrößte Stadt Myanmars klingt sicher in vielen Ohren und ein toller Stop auf einer Rundreise zumal man rund um die Stadt so ziemlich jedes Kunsthandwerk erleben kann, das dieses Land zu bieten hat: Porzellan, sodass die Bäume wie verschneit scheinen, Bronzestatuen, Holzschnitzerei-en, Webereien, Theaterpuppen, … Was das Herz begehrt und überall durfte ich zu-schauen. Traumhaft, so ein Tag alleine mit meinem Fahrer.

mandalayhillGähnende Mönche? Selten habe ich eine derartige Lebensnähe gespürt wie bei diesen Mönchen: Gähnen, Smartphones, Selfies. Und doch extrem spirituell. Eine herrliche Mischung, ganz gleich ob am Mandalay Hill mit seiner wunderschönen Aussicht oder im Royal Palace, der für Architekturliebhaber viele, reichhaltige Details bietet. Klassiker – Oldies but goldies.

Amarapura musste ich abbrechen aufgrund der vielen Touristen, weil es mir schlicht und ergreifend zu viel war! Wenn man Menschen bis in den Suppennapf nachfotografiert, ist eine Linie ganz einfach überschritten. Obwohl ich den Zauber der Mönche and und für sich nachvollziehen konnte…

Naturparadies Inle See

Wer hat an der Uhr gedreht? Wenn die Zeit zu laufen beginnt und verfliegt, fliegt man eben mit.

inlelakeredmountainEinheimische verschlägt es auf den Red Mountain wirklich nicht, aber als alter Weinliebhaber musste ich natürlich neugierig die dortigen Rebsorten kosten, zumal der Ausblick von diesem Berg doch sehr ansehlich ist, vor allem bei Sonnenuntergang. Die Weine per se? Weißwein, naja, leider sehr chlorreich im Abgang, weil die Gläser mit gechlortem Wasser ausgespült werden. Jammerschade! Aber der Rotwein war doch fein.

inlelakepadaungPosten oder nicht? Manchmal eine schwierige Frage, aber am Inle See werden neben den berühmten Einbeinfischern samt Reusen auch die aus vielen Dokumentar-filmen bekannten Padaung-Damen präsentiert. Ich bin lange neben ihr gesessen und habe ihr beim Weben zugesehen. Ein wenig plaudern konnten wir – mit Händen und Füßen, aber doch. Eine selten beein-druckende Frau, mit Grazie und Anmut, die weiß, was sie tut. Deshalb auch dieser Post.

Yangon zum Abschluss

Fluchs noch einmal geflogen und den letzten Tag in Yangon genossen mit dem „Reclining Buddha“ und der Schwedagon Pagode. Must-sees, tatsächlich.

yangonshannoodlesaladTrotzdem soll mein letztes Bild speziell sein und nachdem Essen immer wichtig ist, also doch ein kleiner Food-Post: Hier gibt es Hipsterbuden wie das Rangoon Tea House, das sensationell schön ist und schmack-haftes Essen hat, aber dieses Highlight entdeckt ohnehin jeder schnell. Ich lege vielmehr die „lokale“ Küche ans Herz, direkt auf der Straße. Gaumenfreuden ganz ohne Probleme – Rohes, etc. ausgenommen. Mein Favorit? Shan Noodle Salad & Teeblattsalat!

Was gefehlt hat, bist natürlich du, liebe Julie, aber auf diese Weise kann ich wenigstens etwas Neues mit dir teilen und freue mich schon auf unsere nächste, gemeinsame Roomie-Reise!

Busserl aus der Ferne,
Anna