The Monthly Roomie: Vorsätzlich misslungen

Wie geht’s den Neujahrsvorsätzen aus dem Jänner? Tja, 6 Wochen später sieht die Welt schon wieder anders aus, gell? Die Fitness Kurse werden nicht mehr gar so gut besucht, die eine oder andere lästige Angewohnheit reißt wieder ein, … Ertappt?

Zufällig ist uns ein super interessanter Ansatz in die Hände gefallen, den wir gerne mit euch teilen wollen. Einfach nur zum Nachdenken, als kleine Anregung sozusagen: Setz dir keine Ziele, sondern kreiere dein Erfolgssystem! Klingt pathetisch? Schön, ist aber relativ profan in der Umsetzung.

Von klein auf werden uns Ziele eingeimpft und diese Art der Motivation behalten wir bis ins Erwachsenenalter bei. Wir hecheln unseren Zielen nach, setzen uns neue bei Mißerfolg und begeben uns vielleicht sogar in einen Teufelskreis. Systemische Ansätze werden in unseren Schulen und auch im Privaten selten gefördert, dabei hätten sie so viel mehr Wirkung. Apropos, was ist eigentlich der Unterschied?

Mr. Dillbert aka Scott Adam hat es in ganz simple Worte gefasst: Wenn Du 10 Kilo abnehmen willst, so ist das ein Ziel. Wenn Du aber lernen willst wie Du Dich gesund ernähren kannst, dann ist das ein System.  Dabei wird einem schnell klar, dass ein System natürlich holistischer funktioniert und damit auch mehr Vorteile in sich birgt. 10 Kilo zu verlieren ist zwar toll, aber vielleicht doch etwas zu klein gedacht, wenn man sich runter hungert und z.B. keinen Sport integriert o.ä. Ein System umfasst viel mehr Dimensionen, gibt einem Freiheiten und ist sicherlich nachhaltiger. Die gesamte Idee basiert darauf, die Willenskraft – tja, die einem oft schneller ausgeht als gedacht oder gar dem inneren Schweinehund in die Quere kommt – durch Wissen zu ersetzen.

An Mr. Dillbert knüpft auch „Quartz“ an, das bezeichnet sich selber als digitales News Outlet,  und entwickelt dazu eine kleine Matrix. Hui, da freuen sich jetzt alle Zielliebhaber, dass es vielleicht doch metrisch wird. 😉 Diesen Ansatz kann man auf alle Fälle als persönliches Dashboard nutzen, keine Frage. Ziele im herkömmlichen Sinne gibt’s aber trotzdem nicht. Es geht eigentlich darum, sich durch kleine, schnelle Zugewinne zu überlisten, an seine großen Träume zu glauben  – zumindest würden wir das für Erste einmal so umschreiben, weil es uns ausgesprochen gut gefällt.

Wir können hier dieses spannende Thema leider nur anreißen… Für alle, die sich intensiver damit auseinander setzen wollen, bitte hier entlang:

Scott Adam: Blogartikel zum Thema hier oder aber gleich das Buch „How to Fail at Almost Everything and Still Win Big: Kind of the Story of My Life.“ oder in Bewegtbild für alle Audiovisuellen unter uns.

Quartz: hier könnt Ihr alles nachlesen plus Euer Dashboard auf Trello abholen.

James Clear: Er denkt nach über „Transform your habits„. Trifft das doch prima!

Zieht’s Euch schon den Ärmel rein? Fröhliches Umdenken wünschen Euch
Anna und Julie. Julie und Anna.

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