The Monthly Roomie: An Interior is…

… the natural projection of soul gemäß Mademoiselle Coco Chanel. Unsere geschundene Februar-Seele schreit nach Farbe, Wohlfühlen und guter Stimmung, weshalb es in der WG ein wenig rund geht, denn es wird…

… frisch ausgemalen. Juhu! Zuerst einmal zur Ausgangslage: Ein weißes Blatt Papier quasi. Alle Wände sind bzw. waren weiß und haben nun nach einigen Jahren des lustigen Hausens, Party machen und Leben ihre Spuren abbekommen durch kleine Fahrer im Vorraum, unachtsames Anbumsen mit dem Staubsauger an Ecken und sichtbare, neue Setzungsrisse. Am schlimmsten ist aber die Wand, auf der lange ein Riesenposter hing – ganz vorsichtig mit Poster-Strips befestigt, weil die Mauerqualität so schlecht ist – und nun Moltofillflecken ihr Unwesen treiben, nachdem die halbe Wand beim Abnehmen des Posters gleich mit runter kam. So kann es nicht weiter gehen!

Erste Gedanken zum Grundkonzept: Mögen wir weiß in allen Räumen? Beschluss: Nein. Hauptfarbe bleibt zwar weiß, aber auch hier gibt es Unterschiede. Wir haben uns aber für einen klassischen Ton entschieden. Voila, damit ist schon einmal viel geschafft. Wo kommt nun die Farbe hin und vor allem welche?

Akzent 1: Die Posterdramawand. Passend zu den Möbeln wird ein Teil der Wand in einem warmen Ton erstrahlen. Schön kräftig, da der Raum eher dunkel ist und etwas Sonnenschein hinein gezaubert werden soll. „India Yellow“ heißt die Zauberfarbe von Farrow & Ball. Unsere Seele hat es eben gerne warm.

mfmr_india_yellow

Akzent 2: Salonplafond in Farbe. Im Salon, unserem Wohnzimmer, sind die Proportionen nicht ganz so günstig und der Raum selber ist eher klein. Um diesen Nachteil optisch ein wenig zu beheben, haben wir uns für eine kühle Plafondfarbe entschieden, damit der Raum besser wirken kann: Die Höhe wird ein wenig genommen, denn wir befinden uns im Wiener Altbau mit stolzen 3,50 m und durch die kühle Farbe wird aber trotzdem ein Gefühl der Weite gegeben. Klingt paradox, ist es aber nicht. So kann unsere Seele in den Weiten des Raums ein wenig baumeln.

mfmr_cool_grey

Jetzt müssen wir nach all den Vorbereitungen eigentlich nur mehr den Maler anrufen, dessen Nummer wir unter der Hand von Freunden herhalten haben, denn Maler ist nicht gleich Maler und wir wollen ja einen guten. 🙂 Ring, ring, ring, …

Farbenfrohe Grüße senden Euch
Anna und Julie. Julie und Anna.

 

 

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