message von anna:

Liebe Julie,

während du den See durchquerst stecke ich in einem Kundentermin, aber auch hier kann ich durchaus meine Sportlichkeit beweisen beim Wuzzeln. Ha, ich und Fußball – der Schmäh des Jahrhunderts, aber überzeug dich selber!

Also schwimm brav, hab viel Spaß und verliehr mir bitte nicht unser Roomie-Armband. 😉

Bussi aus dem wolkenverhangenen Wien,
Anna

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Liebe Julie,

das Wetter scheint zurzeit allerorts der Laune zu entsprechen: unterkühlt, launenhaft und nebelig. Diesbezüglich kann ich dir leider auch nichts Besseres berichten hier aus Wien… Und dieser trübe Blick scheint sich auch auf Herzensangelegenheiten zu beziehen. Ja, ja. Same same und leider nicht different.

Deine Zeilen haben mich einmal mehr zum Nachdenken angeregt und am Wochenende hatte ich gleich zwei Mal einen mega Brunch – ja, Brunchmunch wie du meintest, war mehr als treffend – bei dem wir auch über Beziehungsdinge geredet haben. Und das neben köstlichem Essen, dass mich an deinen Kuchenvergleich erinnert hat. Und! So viele unds wirst du dir jetzt denken, aber in diesem Fall ist das nun einmal so… Und dann kam da noch dein 6-Minuten-Tagebuch hinzu. Eine unschlagbare Kombi für einen Kopfmenschen wie mich! Weiterlesen

Gedankensplitter

Liebe Julie,

wie schön von dir zu lesen! Es ist doch immer eine Freude, persönliche Zeilen zu erhalten. Jetzt vor Weihnachten denkt man wieder mehr daran als sonst, denn es trudelt immer wieder Postkarten und Briefe ein, die einem zeigen, dass es da draußen liebe Menschen gibt, die an einen denken. Und das bringt mich zum Nachdenken… Weiterlesen

Der etwas andere SEO-Check

Liebe Julie,

irgendwie ist heute ein komischer Tag: Die Schwüle erdrückt mich fast, meine Konzentration ist vor Langem geschmolzen und jetzt habe ich nur noch Flausen im Kopf.

Nachdem ich vorhin gerade über SEO-Optimierung on-page gesprochen haben (blablabla für alle nicht Marketeers, aber toll klingt’s schon), habe ich mir einen kleinen Scherz erlaubt und habe mein Lieblingsgedicht analysieren lassen: „Es ist was es ist“ von Erich Fried. Keyword: „Liebe“

Ich ziehe somit meinen Hut vor Erich Fried, der zu seiner Zeit extrem SEO-freundlich geschrieben hat. Hihihi!

Ich würde ja einen Sack Punkte und Beistriche ausgeben, aber das spare ich mir lieber. 😉

Alles Liebe,
Anna

Wer kennt… Stifters Sonnenfinsternis?

„Seltsam war es, daß dies unheimliche, klumpenhafte, tief schwarze, vorrückende Ding, das langsam die Sonne wegfraß, unser Mond sein sollte, der schöne sanfte Mond, der sonst die Nächte so florig silbern beglänzte; aber doch war er es, und im Sternenrohr erschienen auch seine Ränder mit Zacken und Wulsten besetzt, den furchtbaren Bergen, die sich auf dem uns so freundlich lächelnden Runde türmen.“ schrieb Adalbert Stifter heute vor 75 Jahren.

Es handelt sich hier um das seltene Phänomen einer totalen Sonnenfinsternis, die von Österreich aus zu sehen war, genauer gesagt jene, die Stifter von seiner Wohnung aus in der Seitenstettengasse 2, am 8. Juli 1942 um 5:51 Uhr und 9 Sekunden, aus dem Kornhäuselturm heraus betrachtete. Stifter war ein Liebhaber des Sternenhimmels und grandioser Weltschmerzdichter. Stifter erweist sich in seiner „Sonnenfinsternis“ aber als grandioser Wortkünstler: Dieses Naturspektakel ist für ihn ein Requiem, ein Dies irae, der unser Herz spaltet, daß es Gott sieht.

Und all das wurde an der Gedenktafel festgehalten. Also nicht mehr wundern und staunen, sondern wissen. 😉

Anna’s Wachauer Wein Trouvaille #2in1

Liebe Julie,

den ersten Eindruck des Wachauer Weinfrühlings habe ich mir ja schon vor Jahren gemacht und es ist ein nachhaltiger geblieben wie du weißt, was du aber nicht weißt, ist, dass diesmal die Schweizer Eidgenossen zu Gast waren. Na, was sagst du jetzt? Als ob das nicht genug wäre, hatten wir auf unserem Weingut einen besonders lieben Gastwinzer zu Besuch. Das war quasi die Trouvaille #1. Was ist #2, bitte? Weiterlesen

Filmkritik Wilde Maus

Liebe Julie,

Filmkritik klingt jetzt wahrscheinlich recht nach Meckern, aber nein, so ist dem nicht. 🙂

Natürlich musste ich mir die „Wilde Maus“ nun endlich selber ansehen, nachdem sie nun endlich im Kino angelaufen ist und wir hatten einen lustigen Kinoabend. Zugegebener Maßen ein sehr wienerischer Humor und eine Note von Hader natürlich, aber sehr amüsant. Wer hätte gedacht, wozu ein arbeitsloser Mittfünfziger fähig sein könnte… Sehr skurril, sehr komisch! Alleine wenn Hader als bei seinem Versuch sich das Leben weg zu trinken im Schnee sitzt und „überrascht“ wird bei seinem Vorhaben, ist zum Kreischen irre. Aber auch seine Rachegelüste an seinem Ex-Chef wie Cabrio-Dach aufschlitzen, mit dem Schlüssel einen Kratzer ziehen, einen toten Fisch in dessen Schwimmteich zu platzieren grenzen an Verrücktheit. Ganz ent-rückt eben.

Auf die Frage meiner Mutter hin, ob das wohl auch ein Film für sie wäre, musste ich aber verneinen. Das wäre nicht ihr Humor gewesen. Wer ins Wiener Leben eintauchen, den Prater entdecken und kurzfristig mit Hader in der Praterstraße einziehen will, dem sei der Film ans Herz gelegt. Alleine die Drehorte zu kennen macht diesen Film schon zu etwas Besonderem!

Alles Liebe von einer zahmen Maus,
Anna

Aufreger der Woche: Immer, wenn es Kuchen gibt…

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Liebe Julie,

aufregen muss ja nicht immer meckern sein, aber ich muss mal eben Dampf ablassen: „Immer, wenn es Kuchen gibt…“ Das ist bei uns die Standardfloskel für Kündigungen und heute wurde wieder eine Kuchenreunion ausgeschrieben, d.h. es verlässt uns wieder ein lieber Kollege. Ich finde es sehr schade, wenn man sich über Kuchen gar nicht mehr freuen kann, weil es keinen schönen Anlass dazu gibt. 😦 Da gibt’s nicht nur am Tablett Brösel…

Krümeliges Bussi,
Anna