message von Julie: Wein Trouvaille

Liebe Anna,

da hab ich am Wochenende doch gemütlich in der Badi im Stil Magazin von der NZZ am Sonntag geschmökert und folgenden Artikel gefunden:

Erinnert Dich das nicht auch an meine erste Weintrouvaille, den ROSA do douro? Ich glaube das ist ein Zeichen! Wofür? Erstens: ich muss diesen Reserva 2008 von der Quinta de la Rosa unbedingt probieren. Und zweitens: höchste Zeit für eine weitere Weintrouvaille! 😉

Auf ganz bald, Deine Julie

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Was will ich denn?

Jenny Holzer, „protect me from what I want“

Liebe Anna,

ich bin mal wieder an einem Wende- oder sagen wir Entscheidungspunkt in meinem Leben angelangt. Mein neuer Job, den ich vor etwas mehr als 3 Monaten angefangen und auf den ich mich riesig gefreut habe, hat sich aus verschiedenen Gründen leider nicht so entpuppt, wie mir das versprochen wurde und so habe ich in der Probezeit beschlossen, das Unternehmen wieder zu verlassen. Eine Entscheidung, die sich für mich total richtig anfühlt, aber doch einige Wellen und Kommentare aus meiner Umgebung ausgelöst hat.

Aber nicht nur das, sie stellt mich wieder einmal mehr vor die Frage: was will ich denn wirklich? Respektive was erwarte ich? Was „darf“ ich erwarten? Vom Leben, von meinem Job, von meinem Vorgesetzten? In welchem Bereich soll ich arbeiten und als was? In welcher Form? Grosses Unternehmen? Mittelständler? Start-up? Und je länger ich als Person mit vielerlei Fähigkeiten und Interessen darüber nachdenke, umso weniger weiss ich was ich eigentlich soll. Das Meer an Möglichkeiten tut sich einerseits vor mir unendlich weit auf und wenn der reality check dann ansteht bezüglich Erfüllung, Gestaltungsspielraum, Lebensunterhaltsfinanzierung und sonstige Lebensplanung, dann reduzieren sich diese Möglichkeiten ganz schnell wieder auf ein paar wenige runter respektive Wunschvorstellung und gefühlte Realität scheinen sich diametral einander gegenüber zu stehen.

Ich weiss was ich kann und worin ich gut bin. Aber wo und wie dieses ganze Paket an Fähigkeiten, Wissen, Erfahrung und Menschenverstand nun am besten eingesetzt werden soll, da stehe ich mir irgendwie im Weg. Eventuell lohnt es sich da einfach mal wieder die Arbeit etwas von ihrem hohen Podest der Wichtigkeit in meinem Leben runterzuholen und sie mit Hobbies und Freizeit auf Augenhöhe hinzustellen. Nicht ganz so einfach dieses Vorhaben, da ich doch über 6 lange Gymnasialjahre und weitere 4 Jahre Studium darauf getrimmt wurde, dass Leistung, Arbeit, Erfolg und nicht zu vergessen finanzielle Sicherheit erstrebenswert und äusserst wichtig wären. Zudem flüstert mir Generation Y von der anderen Seite ins Ohr, dass alles möglich ist, wenn man es sich nur fest genug wünscht,  dass Job, Hobby, ja das Leben an sich alles eins ist und es durchwegs Spass machen soll…ja wat denn nu?

Oft höre ich dann wiederum von unseren Altersgenossen, also den in-um-und-herum 40jährigen, dass ich mir nicht so viele Gedanken machen soll, schliesslich sei die Arbeit nur dazu da, das Leben zu finanzieren und überhaupt – mein Lieblingssatz – ich hätte viel zu hohe Ansprüche an mich selbst und an das Leben überhaupt. Ja aber liebe Leute, wenn ich im Jahr 2018 an mich und mein einziges Leben keine hohen Ansprüche bezüglich Erfüllung, Sinn und Entfaltung haben darf, woran denn dann?!

So sitze ich hier in unserem virtuellen Arbeitsstudio und mache mir ein paar Gedanken zum Leben, zur Arbeit und zu der Zeit, in die wir hineingeboren wurden…eventuell hast Du oder jemand von unseren mitlesenden WG Freunden weiterführende Antworten?

Alles Liebe von der vieldenkenden Julie

message von Julie: Heute Zürcher Seeüberquerung

Tausende Teilnehmer schwimmen an der Seeueberquerung in Zuerich am Mittwoch, 1. Juli 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Liebe Anna,

heute Nachmittag ist es wieder soweit: ich schwimme mit bis zu 9000 anderen Schwimmverrückten über den Zürichsee! Das ist eine ganz alte Zürcher Tradition und findet an verschiedenen Orten entlang des Zürichsees über den ganzen Sommer verteilt statt. Aber die heutige ist die offizielle Stadtzürcher Seeüberquerung  in ihrer 30. Ausführung und geht traditionsgemäss vom Strandbad Mythenquai über 1500m rüber ins schräg dazu versetzte Strandbad Tiefenbrunnen. Ich freue mich riesig, denn das ist so ein richtiges Zeichen dafür, dass der Sommer in Zürich eingekehrt ist! 🙂

Wer spontan noch mitkommen will: es hat noch freie Startzeiten ab 14h30 bis 16h30 und im Ziel winkt als Belohnung eine Wurst vom Grill zur Stärkung! Alles weitere auf https://www.seeueberquerung.ch

Einen erfrischenden Mittwochsgruss sendet Dir,

Deine Julie

Cushioning – oder wie man sich heute in Herzensangelegenheiten absichert

Liebe Anna,

brrr…ist es bei Dir in Wien auch so garstig? Das Wetter hier in Zürich ist trüb, kalt, nass und windig…eigentlich ein Januar wie zu „guten“ alten Zeiten. „Guten“ weil man das einfach so sagt, früher war schliesslich alles besser…ausser das Wetter, wenn Du mich fragst. 🙂

Aber es ist nicht das Wetter, das mich veranlasst Dir zu schreiben. Es sind eher die „guten“ alten Zeiten, Zeiten vor ständiger digitaler Anbindung und dadurch entstandener neuer Kommunikations-, Verhaltensweisen und Wortkreationen. Und keine Angst, es folgt nun kein „früher war alles besser“ Monolog oder eine Verteufelung des digitalen Fortschritts und der damit verbundenen Anpassungen in der Gesellschaft. Es ist eher eine Mischung aus persönlich Erlebtem und Observation, was heute als Folge davon in der Dating Szene abgeht. Und da wir beide ja noch zu der Generation gehören, die auch bereits vor Handy, Internet und App-Gewische gedated haben – und es heute seufz noch immer tun – , finde ich ist so eine Beobachtung nicht ganz uninteressant.

Nach „ghosting“ – dem Phänomen, bei dem eine Person (und dabei sei klargestellt egal ob Mann oder Frau) mitten im dating Prozess, meist nach ca. 2-3 Monaten, einfach wie vom Erdboden verschluckt sich nicht mehr meldet und von heute auf morgen unerreichbar wird – sind „benching“ und „cushioning“ weitere Negativ-Trends.

Schon das ghosting war ein Schock an sich. Wie konnte sich jemand, der Weiterlesen

Dezembergedanken

Sichere_WeihnachtenLiebe Anna,

da ist er wieder…dieser Dezember…dieser Monat, der das laufende Jahr abschliesst und zugleich schon den Weg fürs neue ebnet. Dieser Monat, der so schwer zu tragen hat, weil alles noch bis Ende Jahr entschieden, fertig gestellt und erledigt werden will. Gleichzeitig soll man sich besinnen, Lichter anzünden und sich weihnachtlich fühlen, dabei aber bitte Kekse backen, Freunde treffen, Glühwein trinken, Geschenke basteln und immer schön fröhlich und in Feierlaune sein. Und damit noch nicht genug: man soll auch schon mal überlegen, was man nächstes Jahr anders machen will, sich Ziele setzen, Meilensteine definieren und im Grossen Ganzen bitte nun endlich ein besserer Mensch werden. Und das selbstverständlich alles bis Weihnachten, also eigentlich in 23 statt den normalerweise 30-31 gestatteten Tagen im Monat. Ja hey, nach Weihnachten steht die Zeit bis Silvester ja still… Weiterlesen

You never know what you could dream of…

Liebe Anna,

ach, was habe ich wieder geträumt letzte Nacht…von fernen Ländern, gutaussehenden Prinzen und champagnersprudelnden Quellen….mmhhh….herrlich…so schön wars…:-)  Aber moment…hach nein, stimmt ja gar nicht! Das hätte ich wahrscheinlich  gerne nachts geträumt, aber das war wohl eher eine meiner zahlreichen Tagträumereien bei grauem Regenwetter im Büro…

Ich bin eine Meisterin der Tagträumerei….stundenlang kann ich irgendwo sitzen und einfach mal bisschen in die Luft starren und meine Gedanken schweifen lassen…vom Hundertsten ins Tausendste schwirren und mir dabei meine ganz eigenen Welten ausdenken. Avatar kann sich gleich  hinten anstellen, digitale second lifes brauche ich dazu nicht…das programmiert mein Hirn alles von selbst. Fantasie ist wohl ein gutes Synonym für diese Vorgänge. Und manchmal handelt es sich dabei einfach auch nur um einen wertvollen, original eingebauten Fluchtmechanismus. Flucht vor dem Alltag, vor dem, was ich eigentlich gerade tun sollte und gleichzeitig auch ein Stressregulator fast meditativer Art. Ich komm in einer Situation nicht weiter? Kein Problem, swoosh und zoom out für ein paar Minuten in die sommerliche Bergwelt auf eine saftige Blumenwiese, daneben liegt ein stiller Bergsee und in den Lüften kreisen ein paar Vögel, in der Ferne höre ich die Murmeltiere pfeiffen…mmhh, wunderbar…einmal tief die warme, würzige Luft einatmen und die Augen schliessen und….swoosh zoom in: ich hab die Lösung für mein Alltagsproblem gefunden. Meditativen Kurzurlaub könnte man sowas wohl nennen, ein Powerdream für die Erfrischung des Gedankenflusses.

Nachts hingegen träume ich viel realistischere Geschichten, Begebenheiten direkt aus dem Leben gegriffen und je nach Griff, mehr oder minder meinen Gemütszustand am nächsten Tag beeinflussend. Nachts findet bei mir Verarbeitung pur statt. Und oft sind die Nächte leider zu kurz um die Fluten an Gedanken, die sich tagsüber angesammelt und unterbewusst eingenistet haben, alle durchzuackern. Situationen im Büro, mit der Familie, Freunden spinnen hier einfach munter weiter und potenzieren sich manchmal in gute und manchmal in schlechte Richtungen, so dass ich oft morgens aufwache und ein paar Stunden brauche, bis ich wieder in der Wirklichkeit angelangt bin und auseinander dividiert habe, was real und was nächtlicher Traum war. Auch das im Guten wie im Schlechten. Faszinierend was unser Hirn alles tut, um uns in dieser Welt in Balance zu halten, nicht?

Du fragst Dich sicherlich, wie ich überhaupt gerade auf all diese Gedanken komme? Weil ich heute abend zu Dir nach Wien fliege, da Du zur Pyjamaparty eingeladen hast…eine Party zwischen Tag und Nacht, Traum und Realität…und da ich mir überlegen musste, welchen Pyjama ich zu der Party denn einpacken sollte, da man eben nie weiss, wen man an solchen Traumparties treffen könnte, ging bei mir die Gedankenmaschine natürlich gleich wieder los…

Alors ma chère, à bientôt in Wien…ich glaub mir träumts…;-)

Deine Julie

Meckerfreie Woche: Fazit

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Liebe Anna!

Eine Woche (respektive inwischen schon 1 ganzer Monat!) ohne reklamieren und lamentieren – ich fühl mich wie nach einem Aktivurlaub mit Wellness! Irgendwie müde, da es ANSTRENGEND ist nicht zu motzen, zumindest am Anfang. Und irgendwie ganz herrlich ausgeruht und erfrischt, weil die negative Denke der positiven Platz macht und das ist TOLL!

Oh mei, ich musste mich recht an der Nase nehmen, so einfach ist es immer gleich loszuschimpfen, wenn die Welt nicht so dreht, wie ich mir das vorstelle. Es ist überhaupt interessant, wie die Meckerei total Ich-gesteuert ist. Man denkt ja, der andere macht was falsch, weswegen man sich ja auch aufregen muss und anfängt auszurufen. Aber eigentlich geht es – wie so oft im Leben – nur um einen selbst, in diesem Fall um mich. Meine Erwartungen, meine Einstellung, meine Vorstellung vom Leben, die durch das Verhalten anderer in irgendeiner Weise nicht erfüllt, enttäuscht und verletzt werden. Da ich mich ohnehin jedes Mal, wenn ich loswettern wollte, hinterfragen musste, was denn nun wieder der Auslöser war, habe ich gemerkt, dass es ein einfaches Muster ist, das sich hier abspielt. Meine Sichtweise, meine Perspektive auf das Leben ist geformt und wenn diese von meinem Umfeld anders umgesetzt wird, als ich mir das eben vorgestellt hatte, geht die Meckerei los. Bei dem vielen Geblöke und Gemecker, das ich aber auch um mich herum feststelle, zeigt es wieder einmal, dass wir eben alles Individuen sind, welche sich alle selbst ihre eigene Realität zusammenstricken.

Und nicht nur das, die Reklamiererei benutzen wir auch, um uns besser zu fühlen, in dem wir die anderen schlecht machen. Wieviel einfacher ist es sich über das Verhalten anderer auszulassen und loszuschimpfen, statt selber was zu ändern? Es braucht eine gehörige Portion Selbstkritik und Verbesserungswille an sich selbst zu arbeiten, statt einfach dem anderen die Schuld zuzuschieben und das eigene Verhalten in den Himmel zu heben. Klar, es gibt Dinge, die uns nerven und die wir auch durch unsere Einstellung nicht ändern können, z.B. der Chef, der uns mit seinem cholerischen Charakter nervt und aus dem Nichts heraus einen Wutanfall bekommt. Gewisse Dinge sind eben stärker als wir, da können wir nichts daran rütteln, ausser den Job und somit den Chef zu wechseln, wenn wir es gar nicht mehr aushalten. Aber da wo es rein um unsere Auffassung dieser Welt geht, die von anderen nicht geteilt und gleich gelebt wird, da können wir etwas verändern. Da können wir uns hinterfragen und versuchen eine andere Perspektive einzunehmen, statt uns gleich zu enervieren und loszuschimpfen.

Aber klar, die Meckerei ist oft auch einfach nur dazu da unser daily life spannender zu machen. Was wäre die Geschichte vom Urlaub, wenn wir nicht mindestens irgendwann erbost erzählen könnten, wie unmöglich zickig die Stewardess am check-in war und dass es doch nicht zu fassen wäre wie laut eine gewisse Nationalität sich im Restaurant unterhalten würde?! Das Meckern würzt das Leben – wenn auch nicht gerade in den positivsten Geschmacksrichtungen.

Und deshalb rufe ich nach meiner meckerfreien Zeit (die übrigens heute nicht beendet ist, sondern bereits wunderbar in meinem Leben etabliert ist) auf zu Perspektivenwechsel und Selbsthinterfragung, Innehalten und Fokussierung auf positive Erlebnisse. Und wem die Würze ohne Meckerei fehlen sollte, soll doch mal ausgiebigst von den schönen Urlaubserfahrungen erzählen und diese ausschmücken, dann wird nämlich aus der bitteren Würze süsse daily life deco. J

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen entspannten, zufriedenen und meckerfreien Abend,

Deine Julie.

 

 

Heute schon gemeckert?

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Anna! Aaaannaaa….mensch, wo steckst Du denn?! Mann, echt, immer wenn ich Dich brauch… STOP!

Kommt Dir das bekannt vor? 🙂 Ist Dir auch schon aufgefallen, wie oft wir täglich loswettern, weil uns mal wieder was nicht passt? Und mit uns, meine ich nicht nur uns zwei, sondern die Menschheit. Egal wo ich bin, im Büro, in der Strassenbahn, auf facebook, auf dem Amt, irgendjemand um mich herum oder eben ich selbst haben immer was zu meckern. Zu teuer, zu langsame Bedienung, zu intolerante Mitmenschen, zu … you name it.

Was soll das eigentlich? Warum müssen wir ständig an allem und jedem etwas aussetzen? Ist uns so dermassen langweilig, dass wir unsere kleinen daily dramas selbst kreieren müssen? Was würden wir unserem Umfeld erzählen, wenn wir nicht über unseren Chef, das Mismanagement in der Firma, den Partner oder die Tusse aus dem Fitnessclub herziehen könnten? Wie interessant wären unsere Geschichten noch, wenn wir dabei nicht mindestens eine Anekdote anfügen könnten, wo wir ausgiebigst unser Leid klagen könnten, wie schlecht wir mal wieder behandelt wurden? Herzlich wenig wahrscheinlich.

Und deswege habe ich beschlossen ein Experiment zu starten: 1 Woche ohne Meckerei. Angemessene Kritik und neutrale Betrachtung der Tatsachen sind erlaubt. Aber kein sinnloses ewiges Herziehen über Situationen, Menschen oder Dinge. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Und wie sensationslos ich in der Woche werde. 🙂 Aber evtl. steigt das Glücks- und Zufriedenheitsbarometer? We’ll see. Und sonst kann ich dann ja deswegen in einer Woche wieder meckern. 😛

Du hörst von mir.

Alles Liebe, Julie

 

Alles wieder auf Anfang

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Liebe Anna!

Es ist mal wieder soweit…die turbulente Weihnachtszeit ist durch, das neue Jahr hat erwartungsvoll angefangen, Du reist – wie so oft zu der Jahreszeit – durch ein fernes, warmes Land und ich sitz ohne spezifisches Abendprogramm daheim in unserem WG Wohnzimmer während der Januar und damit auch die restlichen kommenden 11 Monate sich lang und inzwischen sogar etwas verschneit vor mir ausstrecken.

Ja, Du meinst Du ahnst was jetzt kommt…“…das ist wieder typisch Julie, kaum bin ich weg, hat die ihren kleinen Jahresanfangsdurchhänger…“ Und beinahe hättest Du recht gehabt! Aber nur beinahe…so für kurze 10 Minuten…grins…dann hatte ich nämlich beschlossen, dass ich dieses Jahr diese blöde Januar Lamentiererei nicht mitmache! Nix mit dröge rumsitzen und klagen, dass sich ja – oh Wunder – über den Jahreswechsel gar nichts verändert habe. Aus mit trübseligem vor sich hin Starren und selbstmitleidigem Geseufze. Sondern hoch die Tassen und auf in dieses 2017 mit vor Abenteuerlust funkelnden Augen! 🙂

Woher der Sinneswandel fragst Du mich? Hmm, ja gute Frage…ich glaube, es war der neugierige Blick von diesem süssen, ehemals sehr dicken Marzipan Schweinchen, der mich hat innehalten lassen beim Frustfuttern…eventuell, merke ich gerade, bin ich auch einfach voll auf sein Ablenkmanöver reingefallen und es konnte seine völlige Vernichtung mit seinem schelmischen Blick gerade nochmals abwenden…who knows.

Was ich aber weiss ist, dass ich Schweinchen’s Blick sei dank eine Eingebung hatte. Dieses Jahr wird wunderbar! Und zwar ganz einfach deswegen, weil ich nix anderes gelten lassen werde. Ich werde mich mutig den mir ganz tief im Innern so unliebsamen Veränderungen, die bestimmt auch 2017 in petto haben wird, stellen und sie eventuell sogar euphorisch umarmen! Was heisst eventuell – das wird ab sofort jetzt so gemacht! 🙂 Ich werde hinnehmen, mitnehmen, ausprobieren, versuchen, tun und lassen und einfach machen, was das Zeug hält. Was kommt kommt, und was nicht kommt, soll halt bleiben wo es ist. Ich bin auf Vorwärtskurs!

Und so geht nun zwar wie jedes Jahr wieder alles von vorne los, aber diesmal ohne 2016er Nachwehen im Schlepptau und ohne Früh-2017er-Ernüchterung auf dem Teller, sondern voller Neugier, Elan und Tatendrang. Sozusagen eine Win Win Situation für das Schweinchen und mich.

In diesem Sinne Dir eine ganz wundervolle, erlebnisreiche und erfüllende Reise und auf ganz bald,

Deine Julie.