Roomie Adventskalender #1: tägliche Freude

Wann habt ihr das letzte Mal einen Adventskalender bekommen? Wir gestern Abend! 🙂 Und zwar einer, der jeden Tag wirklich morgens als Allererstes geöffnet werden will: hinter jedem Törchen versteckt sich ein anderes Müesli, das uns nun bis Weihnachten den Start in den Tag versüsst…

Eine Dezember voller Überaschungen wünschen Euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.

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The Monthly Roomie: Saisonküche September

Im September geht in Mitteleuropa nicht nur der Herbst los, sondern mit ihm auch die berühmte Kohlzeit! Deswegen widmen wir uns diesen Monat mal bisschen dem Blumenkohl, der in den letzten Jahren auch in der hippen und veganen Küche sehr viel an Bedeutung gewonnen hat.

Blumenkohl fanden wir als Kinder immer ganz unmöglich. Er ist unglaublich unattraktiv weiss, riecht seltsam unangenehm, so „kohlig“ eben, und war eigentlich nur mit gaaaanz viel Käse und Paniermehl bestreut und im Ofen überbacken irgendwie zu überstehen. Heute sind wir ja nun etwas vernünftiger geworden und sehen im Blumenkohl auch durchaus seine versteckten Qualitäten. 🙂 Weiterlesen

The Monthly Roomie: Saisonküche August

Liegt euch die salzige Luft auch noch auf den Lippen von eurem letzten Urlaub? Uns geht es so und dabei denken wir an azurblaues Meer und frische Fische. Dabei läuft uns schon wieder das Wasser im Mund zusammen! Lachs lieben wir ohnehin sehr und lustiger Weise gesellt sich dieses Fischlein zu einem Gemüse, mit dem wir ansonsten ein wenig kämpfen in der Küche: dem Kohlrabi.

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The Monthly Roomie: Saisonküche Juli

Es ist Juli und Hochsaison für fast alles: Hotelpreise, Flugpreise, Wandervögel und Gemüseliebhaber! Inzwischen ist eigentlich fast alles reif was in Mitteleuropa wächst und gedeiht. Wer aber erst jetzt so richtig für den Rest des Hochsommers aufläuft und sich einschaltet sind die Melonen!Melonen sind äusserst praktische Zeitgenossen für die Sommerküche, denn sie bestehen zu fast 90% aus Wasser und sind – trotz der Süsse – sehr kalorienarm. Und nicht nur das, sie sind auch sehr wandelbar und können daher über den ganzen Menüplan angefangen mit einer erfrischenden Sommerbowle über eine kalte Melonensuppe zur Vorspeise, eine  salzige Hauptspeise in Verbindung mit scharfem Käse bis zum Nachtisch im Fruchtsalat äussert vielseitig eingesetzt werden.

Die Melone wird meist als Frucht angesehen, ist aber eigentlich ein Gemüse, das aus den subtropischen Gebieten Afrikas, Asiens und Südeuropas stammt, und gehört wie die Gurke oder Zucchini zur Familie der Kürbisgewächse. Man unterscheidet generell zwei Arten: Zucker– und Wassermelonen.

Wassermelonen

Vor allem die Wassermelonen eignen sich wegen ihres hohen Wassergehaltes und ihres erfrischenden Geschmacks hervorragend als sommerlicher Durstlöscher. Das rote Fruchtfleisch enthält neben den Vitaminen A und C auch Kalium und Beta-Karotin, was zum natürlichen Sonnenschutz der Haut beiträgt. Die Reife der Frucht kann man leicht am dumpfen Klang, der bei hohem Wassergehalt entsteht, erkennen, wenn man auf die dunkelgrüne, dicke Schale klopft. 

Zuckermelonen

Zu den Zuckermelonen gehören die vor allem bei uns bekannte gelbe Honigmelone, die Galia- und Cantaloupe-Melone.

Honigmelone

Die Honigmelone hat eine glatte, leuchtend gelbe Schale und süsses, hellgrünes Fruchtfleisch. Sie besteht zu 85% aus Wasser, hat aber einen wesentlich höheren Gehalt an Vitamin A, Kalium und Beta-Carotin als die Wassermelone. Die Honigmelone passt durch ihren leicht süsslichen Geschmack hervorragend zu herzhaftem Prosciutto Crudo zur Vorspeise oder erfrischt allein als Dessert. Ihre Reife erkennt man an dem dumpfen Geräusch, wenn man auf ihre Schale klopft.

Galiamelone

Die Galiamelone hat im Gegensatz zur Honigmelone eine raue Schale mit netzartiger Struktur und das hellgrün-gelbe Fruchtfleisch schmeckt in der Regel süsser. Im Vergleich zur Wasser- und Honigmelone enthält die Galiamelone weniger Vitamin A, Kalium und Beta-Carotin, passt aber genauso zu Rohschinken oder als Zugabe im Fruchtsalat.

Cantaloupe-Melone

Die Cantaloupe-Melone stammt ursprünglich aus Italien und ist nach dem Ort Cantalupo bei Rom benannt. Die Schale ist rau, ähnlich wie bei der Galiamelone, das Fruchtfleisch jedoch ist knallorange und von intensiver Süsse. Der hohe Vitamin A Gehalt macht sie zur Beautyqueen unter den Melonen, da dieses für schöne Haare und Haut sorgt. Lachsschinken, Frischkäse und sogar Thunfisch lassen sich sehr gut mit der Süsse der Cantaloupe-Melone kombinieren. Die Reife von Cantaloupe-Melonen erkennt man an der Anzahl der von grünen Streifen unterteilten Abschnitte. Es müssen mindestens neun sein, und darüber gilt: Je mehr Unterteilungen, desto reifer ist die Melone.

Ein süsses Wochenende wünschen euch

Anna und Julie. Julie und Anna.
 

The Monthly Roomie: Saisonküche Mai

Endlich kommt wieder etwas Farbe und Sweetness in die Küche! Mai ist der Anfang der Erdbeerensaison in Mitteleuropa und so halten viele leckere Nachspeisen und Beerengerichte wieder Einzug auf dem Speiseplan.

Erdbeeren sind wie die meisten Früchte reich an Vitamin C und eine gute Quelle für Folsäure. Folsäure, ein Vitamin der B-Gruppe trägt – wie Vitamin C – zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Darüber hinaus wird Folsäure für die Entwicklung des Neuralrohres beim ungeborenen Kind benötigt. Übrigens: Die Erdbeere ist botanisch gesehen keine echte Beerenart, sondern eine Sammelnussfrucht. Die eigentliche Frucht ist nämlich nicht, wie man vermuten würde, das rote Fruchtfleisch, sondern die darin verteilten Kerne.

Aber genug der Theorie: was uns diesen Monat interessiert ist, wie man mit den roten Vitaminbomben salzige Speisen aufpeppen kann. Dazu haben wir folgende Idee für Euch gefunden:

 Spargel-Erdbeer-Salat

copyright chefkoch.de

Für 4 Portionen:

750g weisser Spargel, 750g grüner Spargel, 250g Erdbeeren

100g Zucker, 100ml Balsamico weiss, 2 EL Olivenöl

150g Ruccola, Pinienkerne, Basilikum, Salz

 Weissen Spargel schälen und untere Enden abschneiden, grünen Spargel waschen und ebenfalls untere Enden abschneiden. Weissen Spargel in Salzwasser 5min garen, dann den grünen Spargel hinzugeben und nochmals 10min weitergaren.

Erdbeeren putzen, Stiele rausschneiden und halbieren oder vierteln.

Zucker in einer Pfanne karamellisieren, unter Rühren mit 100ml heissem Wasser und heissem Essig ablöschen, aufkochen und ca 6 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen und Olivenöl darunterschlagen.

Spargel abtropfen, auf Teller mit Ruccola anrichten, Erdbeeren drüber verteilen und Sauce drüber verteilen. 30 Minuten einziehen lassen, mit Pinienkernen bestreuen und servieren.

Passend dazu könnte man ein Glas erfrischenden Rosé servieren, zum Beispiel den Fräulein Rosé von Döbling 2016, ein sehr chicer, reinsortige österreichischer Pinot Noir aus den Wiener Weingärten. Vielschichtiger Geschmack mit feinen Aromen von Erdbeer-Rhabarber.

The Monthly Roomie: Saisonküche April

Richtig Frühling schmeckt man, wenn’s wieder Spargel und Rhabarber gibt. Oder? Wir freuen uns jedenfalls immer wahnsinnig darauf: säuerlich und doch süß wie das Wetter im April und leicht bitter und herb. Ganz zarte Aromen finden sich plötzlich auf unserem Teller wieder und lassen die herrlich wärmere Jahreszeit erahnen.

Rhabarber hatte schon vor rund 4.000 Jahren seine Blütezeit als Heilpflanze  in China. Hierzulande ist das anders: Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts erlangt dieses Gemüse (ja, nicht Obst, weil man nur die Stängel, nicht den Fruchtstand isst) Berühmtheit. Beim Kauf unbedingt auf feste Stängel achten! Unterschieden wird prinzipiell zwischen:
– Himbeerrhabarber: alle Sorten mit hellrotem Fleisch, grünem Stielende und mildem Aroma
– Blutrhabarber: herber im Geschmack und rotfleischig

Die Rhabarbersaison läuft von April bis Johanna am 24. Juni. Danach sollte man ihn nicht mehr verzehren, da sich immer mehr Oxalsäure anreichert, was zu Magen-Darm-Problemen führen kann.

Trotz des Gemüsestatus wird der Rhabarber wie Obst zubereitet: Er schmeckt hervorragend als Kuchenbelag oder als Kompott. Viel Spaß beim Kombinieren!

Zur etwa gleichen Zeit gesellt sich der beliebte Spargel auf die europäische Speisekarte. Zankapfel dabei bleibt, ob weiß oder grün. Eine bis dato ungelöste Geschmacksfrage, die jeder nur für sich selber beantworten kann. Weißer Spargel wächst jedenfalls unter der Erde und wird vor seinem Durchbruch gestochen, um diese Farbe zu behalten. Grüner Spargel hat es sich hier einfacher gemacht, wächst an der Erdoberfläche und ist somit leichter zu ernten.

Woran erkennt man frischen Spargel? Guter Spargel hat feste, geschlossene Köpfe und pralle, eher gerade Stangen, mit glatten, frischen Schnittstellen. Reibt man die Stangen aneinander, quietschen sie.  Alles andere hat mit Spargel nichts zu tun! 😛 Lagerbar für 2-4 Tage ist Spargel, indem man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt.

Früher war Spargel quasi medizinisch empfohlen, um den Stoffwechsel anzuregen und den Körper innerlich zu reinigen. Diese Wirkung hat er auch noch heute, wobei er reich an Mineralstoffen wie Kalium und Vitaminen von A bis C ist. Egal ob roh, fein geschnitten, gebraten, frittiert oder gekocht: Weißer Spargel braucht länger als grüner. So kocht der Weiße 10–15 Minuten bis er bissfest ist, wohingegen der Grüner meist nur  8 Minuten braucht.

Eine kleine Kombination aus beiden wie im Bild oben findet ihr hier.

Guten Appetit und fröhlich frische Frühlingsküche wünschen euch
Anna und Julie. Julie und Anna.