Roomie Adventskalender #3: passion for fashion

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Im Musée des Arts décoratifs in Paris ist bis zum 7. Januar 2018 noch die Ausstellung Christian Dior Couturier du rêve zu sehen…in der Tat ein wunderbarer Traum aus rauschenden Stoffkreationen, unbeschreiblicher Kreativität und vollendeter Schönheit!

Einen 1. Advent voller Traumkreationen wünschen Euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.

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Der etwas andere SEO-Check

Liebe Julie,

irgendwie ist heute ein komischer Tag: Die Schwüle erdrückt mich fast, meine Konzentration ist vor Langem geschmolzen und jetzt habe ich nur noch Flausen im Kopf.

Nachdem ich vorhin gerade über SEO-Optimierung on-page gesprochen haben (blablabla für alle nicht Marketeers, aber toll klingt’s schon), habe ich mir einen kleinen Scherz erlaubt und habe mein Lieblingsgedicht analysieren lassen: „Es ist was es ist“ von Erich Fried. Keyword: „Liebe“

Ich ziehe somit meinen Hut vor Erich Fried, der zu seiner Zeit extrem SEO-freundlich geschrieben hat. Hihihi!

Ich würde ja einen Sack Punkte und Beistriche ausgeben, aber das spare ich mir lieber. 😉

Alles Liebe,
Anna

The Monthly Roomie: Musenmonat Juni

Muse  [ˈmuːzə]: eine der neun Töchter des Zeus und der Mnemosyne, der Schwestern im Gefolge des Apoll als Schutzgöttinnen der Künste. Eine Muse  (griechisch Μοῦσα) ist somit eine Person, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert.

Wer inspiriert euch heutzutage? Eine Muse kann, aber muss nicht weiblich sein, oder? Wir haben ein paar gefunden für uns, wobei die ersten Musen doch weiblich sind. Hihi! Und obendrein älter als wir. Müssen Musen älter sein? Nein, aber wir finden es einfach fabelhaft wie diese Damen uns eine Einstellung und Haltung vorleben wie wir sie gerne übernehmen wollen und sind hin und her gerissen von ihren Charakteren und ihrer Lebenserfahrung. Beeindruckend. Bewegend. Mitreißend. Weiterlesen

The Monthly Roomie: Sehnsuchtsziel Milano

Was gibt es Schöneres als im März einen ersten Abstecher in den Frühling zu machen? Mailand bietet sich hierfür hervorragend an, da es erstens gut und schnell für ein Wochenende erreichbar und zweitens eben im Frühlingsprozess schon etwas weiter ist: die Sonne scheint bisschen wärmer, die Bäume blühen bereits und mit Sonnenbrille auf der Nase bei einem Ristretto auf der Piazza sieht die Welt eh gleich ganz anders aus. 🙂

So lasst uns Euch auf einen Spaziergang durch die zwar äusserst bekannte Fashionmetropole aber leider verkannte Schönheit mitnehmen! Wir starten etwas südwestlich von der Stazione Centrale, dem Hauptbahnhof Mailands, beim Corso Como. Der Corso Como ist eine Strasse die früher einmal völlig abseits des Mailänder Geschehens war und sich inzwischen zur Fussgängerzone mit mitunter dem Modernsten, was die europäische Retailszene  an Luxusshops zu bieten hat, verwandelt hat. Der Ursprung dieses neuen Fashionzentrums liegt aber bei der Nummer 10, dem 10 Corso Como, einem der ersten Concept Stores Europas.

Hier gibt es nicht nur vieles, was das äusserst wählerische und exzentrische Fashionherz begehrt, sondern auch einen riesigen, sehr gut sortierten Buchladen zu den Themen Design, Kunst und Mode wie auch eine Kunstgalerie im oberen Stockwerk und ein vorzügliches Restaurant und Cafe im Hof.

Nachdem wir unsere Luxus-Retailtherapy hinter uns haben, folgen wir weiter dem Corso Como südwärts und tauchen allmählich in das Lebe- und ehemlige Künstlerviertel Brera ein. Hier wimmelt es nur so vor Restaurants, Bars und Boutiquen! Und auch hier befindet sich eine Besonderheit Mailands: ein amerikanisches Café. Wer hätte das gedacht, ein amerikanische Café in Italien, wo Starbucks nie eine Chance hatte, da NICHTS über den italienischen Kaffeezauber geht?! Tja, die California Bakery hat einen Vorteil: sie bietet schlicht alles, was zu einem richtig guten amerikanischen Frühstück dazugehört, von knusprigem Granola mit Greek Yogurt über Bagels with Lox, French Toast und Pancakes bis zu freshly squeezed Smoothies und Peanut Butter – inklusive italienischem Kaffee in allen Variationen, also das Beste aus beiden Welten. 

Mussten wir vor fast 20 Jahren noch vom Zentrum aus mit einer Metro gefühlt ewig weit fahren und zweimal umsteigen, ist die California Bakery heute im Herzen von Brera integriert und immer noch so beliebt wie damals.

Nach dieser Stärkung bummeln wir weiter Richtung Zentrum, von der quirrligen Via Brera und Via Solferino über die elegante Via della Spiga und  Via Montenapoleone bis zum Duomo. Hier tummeln sich Tausende von Touristen, aber wenn man nur um ein paar Ecken biegt, kommt man wieder zu den authentischeren Mailänder Trouvaillen wie zum Beispiel zur weltberühmten Mailänder Oper, La Scala, oder südlich in die Via dell’Unione, wo ein weiterer Lieblingsort sich versteckt: die Vecchia Latteria.

Die Vecchia Latteria ist eine ehemalige Molkerei, mit einem winzig kleinen Ladenbereich, in dem ein Restaurant mit rein vegetarischen, italienischen Spezialitäten auf der Karte haust. Heute ist das Restaurant leider bis in den hinteren Bereich erweitert worden und nicht mehr ganz so schnucklig, aber wenn man Glück hat und einen Tisch respektive Stuhl im vorderen Teil erwischt, bekommt man von der Erweiterung nichts mit und kann hier immer noch wie früher im Gedränge die beste Parmigiana schlemmen! 🙂 

Ihr habt es schon gemerkt, Mailand schreit nach Essen und zwar in jeder Lebenslage und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sei es der cappucino und das cornetto morgens in der Stehbar, pranzo bei Mama, aperitivo nach dem shopping oder una bella cena in der Osteria gefolgt von einem gelato auf dem Heimweg, essen gibt es immer und überall!

Deswegen wollen wir euch als süssen Abschluss Grom nicht vorenthalten. Grom – il gelato come una volta – ist eine italienische Glace Marke und besteht aus 100% natürlichen Zutaten ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder sonstige chemische Zusatzstoffe – un gelato wie von damals eben! Und mit seinem organic approach eben auch für Fashionistas und Mailänder Models mal ein Sünde wert. 😉

Apropos Sünde…auch solche verführerischen Leckerbissen auf Vespa und adrett gekleidet sind auf den Mailänderstrassen durchaus des Öfteren mal anzutreffen…italianità vom Feinsten, was will frau da noch mehr? 🙂

Una bella giornata wünschen euch Anna und Julie. Julie und Anna.

 

 

Meckerfreie Woche: Fazit

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Liebe Anna!

Eine Woche (respektive inwischen schon 1 ganzer Monat!) ohne reklamieren und lamentieren – ich fühl mich wie nach einem Aktivurlaub mit Wellness! Irgendwie müde, da es ANSTRENGEND ist nicht zu motzen, zumindest am Anfang. Und irgendwie ganz herrlich ausgeruht und erfrischt, weil die negative Denke der positiven Platz macht und das ist TOLL!

Oh mei, ich musste mich recht an der Nase nehmen, so einfach ist es immer gleich loszuschimpfen, wenn die Welt nicht so dreht, wie ich mir das vorstelle. Es ist überhaupt interessant, wie die Meckerei total Ich-gesteuert ist. Man denkt ja, der andere macht was falsch, weswegen man sich ja auch aufregen muss und anfängt auszurufen. Aber eigentlich geht es – wie so oft im Leben – nur um einen selbst, in diesem Fall um mich. Meine Erwartungen, meine Einstellung, meine Vorstellung vom Leben, die durch das Verhalten anderer in irgendeiner Weise nicht erfüllt, enttäuscht und verletzt werden. Da ich mich ohnehin jedes Mal, wenn ich loswettern wollte, hinterfragen musste, was denn nun wieder der Auslöser war, habe ich gemerkt, dass es ein einfaches Muster ist, das sich hier abspielt. Meine Sichtweise, meine Perspektive auf das Leben ist geformt und wenn diese von meinem Umfeld anders umgesetzt wird, als ich mir das eben vorgestellt hatte, geht die Meckerei los. Bei dem vielen Geblöke und Gemecker, das ich aber auch um mich herum feststelle, zeigt es wieder einmal, dass wir eben alles Individuen sind, welche sich alle selbst ihre eigene Realität zusammenstricken.

Und nicht nur das, die Reklamiererei benutzen wir auch, um uns besser zu fühlen, in dem wir die anderen schlecht machen. Wieviel einfacher ist es sich über das Verhalten anderer auszulassen und loszuschimpfen, statt selber was zu ändern? Es braucht eine gehörige Portion Selbstkritik und Verbesserungswille an sich selbst zu arbeiten, statt einfach dem anderen die Schuld zuzuschieben und das eigene Verhalten in den Himmel zu heben. Klar, es gibt Dinge, die uns nerven und die wir auch durch unsere Einstellung nicht ändern können, z.B. der Chef, der uns mit seinem cholerischen Charakter nervt und aus dem Nichts heraus einen Wutanfall bekommt. Gewisse Dinge sind eben stärker als wir, da können wir nichts daran rütteln, ausser den Job und somit den Chef zu wechseln, wenn wir es gar nicht mehr aushalten. Aber da wo es rein um unsere Auffassung dieser Welt geht, die von anderen nicht geteilt und gleich gelebt wird, da können wir etwas verändern. Da können wir uns hinterfragen und versuchen eine andere Perspektive einzunehmen, statt uns gleich zu enervieren und loszuschimpfen.

Aber klar, die Meckerei ist oft auch einfach nur dazu da unser daily life spannender zu machen. Was wäre die Geschichte vom Urlaub, wenn wir nicht mindestens irgendwann erbost erzählen könnten, wie unmöglich zickig die Stewardess am check-in war und dass es doch nicht zu fassen wäre wie laut eine gewisse Nationalität sich im Restaurant unterhalten würde?! Das Meckern würzt das Leben – wenn auch nicht gerade in den positivsten Geschmacksrichtungen.

Und deshalb rufe ich nach meiner meckerfreien Zeit (die übrigens heute nicht beendet ist, sondern bereits wunderbar in meinem Leben etabliert ist) auf zu Perspektivenwechsel und Selbsthinterfragung, Innehalten und Fokussierung auf positive Erlebnisse. Und wem die Würze ohne Meckerei fehlen sollte, soll doch mal ausgiebigst von den schönen Urlaubserfahrungen erzählen und diese ausschmücken, dann wird nämlich aus der bitteren Würze süsse daily life deco. J

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen entspannten, zufriedenen und meckerfreien Abend,

Deine Julie.

 

 

Aufreger der Woche: Immer, wenn es Kuchen gibt…

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Liebe Julie,

aufregen muss ja nicht immer meckern sein, aber ich muss mal eben Dampf ablassen: „Immer, wenn es Kuchen gibt…“ Das ist bei uns die Standardfloskel für Kündigungen und heute wurde wieder eine Kuchenreunion ausgeschrieben, d.h. es verlässt uns wieder ein lieber Kollege. Ich finde es sehr schade, wenn man sich über Kuchen gar nicht mehr freuen kann, weil es keinen schönen Anlass dazu gibt. 😦 Da gibt’s nicht nur am Tablett Brösel…

Krümeliges Bussi,
Anna

Heute schon gemeckert?

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Anna! Aaaannaaa….mensch, wo steckst Du denn?! Mann, echt, immer wenn ich Dich brauch… STOP!

Kommt Dir das bekannt vor? 🙂 Ist Dir auch schon aufgefallen, wie oft wir täglich loswettern, weil uns mal wieder was nicht passt? Und mit uns, meine ich nicht nur uns zwei, sondern die Menschheit. Egal wo ich bin, im Büro, in der Strassenbahn, auf facebook, auf dem Amt, irgendjemand um mich herum oder eben ich selbst haben immer was zu meckern. Zu teuer, zu langsame Bedienung, zu intolerante Mitmenschen, zu … you name it.

Was soll das eigentlich? Warum müssen wir ständig an allem und jedem etwas aussetzen? Ist uns so dermassen langweilig, dass wir unsere kleinen daily dramas selbst kreieren müssen? Was würden wir unserem Umfeld erzählen, wenn wir nicht über unseren Chef, das Mismanagement in der Firma, den Partner oder die Tusse aus dem Fitnessclub herziehen könnten? Wie interessant wären unsere Geschichten noch, wenn wir dabei nicht mindestens eine Anekdote anfügen könnten, wo wir ausgiebigst unser Leid klagen könnten, wie schlecht wir mal wieder behandelt wurden? Herzlich wenig wahrscheinlich.

Und deswege habe ich beschlossen ein Experiment zu starten: 1 Woche ohne Meckerei. Angemessene Kritik und neutrale Betrachtung der Tatsachen sind erlaubt. Aber kein sinnloses ewiges Herziehen über Situationen, Menschen oder Dinge. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Und wie sensationslos ich in der Woche werde. 🙂 Aber evtl. steigt das Glücks- und Zufriedenheitsbarometer? We’ll see. Und sonst kann ich dann ja deswegen in einer Woche wieder meckern. 😛

Du hörst von mir.

Alles Liebe, Julie