message von Julie: Ein Prosit auf den Weinkurs!

Liebe Anna,

na das sind doch Neuigkeiten! Sehr schön, da freu ich mich, wenn wir künftig lukullische Genüsse nicht nur gemeinsam geniessen, sondern auch noch darüber fachsimpeln können! Und das gibt mir Auftrieb meine Weintrouvaillen endlich mal wieder in Angriff zu nehmen…ich höre Deine immer wieder gestreuten hints schon, nur komme ich einfach gerade nie dazu. 🙂

Dabei hätte ich ja momentan – so ohne feste Anstellung, die einen tagsüber beschäftigt hält – vermeintlich gaaaanz viel Zeit, um endlich mal alle diese Dinge in Angriff nehmen, zu denen man sonst nie kommt. Aber vor lauter Ideen, weiss ich gar nicht wo anfangen. Ich bin irgendwie beschäftigter als in jedem konventionellen Job. Inzwischen habe ich mir sogar schon überlegt, ob ich einfach jedem Wochentag ein Hobby, resp. eine Aufgabe zuordnen soll. Montag ist  Nähtag, Dienstag Bewerbungstag, Mittwoch Sport/Wandertag, Donnerstag Freundetreff- und Kochtag, Freitag Aufräumtag. Klingt gut, nur wie umsetzen? Kaum habe ich die Näharbeit angefangen, kann ich sie doch für eine Woche nicht schon wieder beiseite legen…Evtl. sollte ich wochenweise vorgehen. 1 Woche nähen, 1 Woche bewerben, 1 Woche wandern, 1 Woche Freunde treffen…nah, das wird auch nix.

Am besten wohl einfach mal wieder das Hirn ausschalten, den Freizeitstress beiseite legen und die Dinge kommen lassen, wie es Ihnen gefällt. Schliesslich hat ja alles seine Zeit, wie man so schön sagt. Und die Zeit der Weintrouvaille ist wohl einfach noch nicht gekommen bis jetzt. 🙂

Hoffen wir auf baldige Besserung!

Bis dahin alles Liebe,

Deine Julie.

 

humpday roomie wisdom #68: Einfallslos!

 

Blank, black, lights off…no more. Ein schlimmer Moment in dieser kreativen, schnelllebigen Welt, wo wir uns ständig neu erfinden und den Umständen anpassen müssen, der Moment, in dem einem keine Ideen mehr kommen, weil die Energiereserven leer sind oder die Rädchen der Zeit einfach generell zu schnell drehen. Denn Ideen brauchen Zeit, Ruhe und Musse – alles Voraussetzungen, die heutzutage wenig Platz im Alltag haben. Nichtsdestotrotz versuchen wir euch zum heutigen humpday aus der Patsche zu helfen, damit die Ideen wieder fliessen.

Umgebung wechseln 

Wenn einem nichts mehr einfällt, hilft es meist die Umgebung zu wechseln. Sprich im Büro mal auf einen Kaffee zu gehen oder zumindest den Flur auf und ab zu spazieren, um das Hirn auszulüften, denn wer nur vor seinem Computer verharrt, fällt schnell in eine Ideenstarre, die nur durch neue Eindrücke wieder aufgehoben werden kann. Noch besser ist es natürlich diese Pause an die frische Luft zu verlagern, aber dafür fehlt ja leider oft die Zeit.

Inspiration aktiv einholen 

Manchmal muss man sich regelrecht zwingen auf eine Idee zu kommen. Dies kann man unterstützen, indem man aktiv nach neuem Input sucht und nicht nur in der eigenen Ideenwelt stecken bleibt, zum Beispiel indem man quer durchs Internet surft, Magazine durchforstet oder einfach mal eine Zeitung aufschlägt. Plötzlich fällt einem da etwas auf, was man entweder gleich verwenden kann oder was den berühmten Funken springen lässt, damit das Ideenfeuer wieder lodert. Und nicht zu vergessen, dass genau diese Art von Ideengenerierung häufig zu out-of-the-box Lösungen führt.

Ruhepausen einlegen  

Wenn die Einfallslosigkeit sich bereits in einem etwas brekäreren Stadium befindet, muss dem Hirn etwas mehr Erholung gegönnt werden. Es empfiehlt sich da mindestens einmal pro Woche, ganz bestimmt aber am Wochenende sich zwei bis drei Stunden absolutes Nichtstun fürs Hirn einzuplanen. Das kann von ödem vor sich Hinstarren auf der Couch, zu einem Herbstspaziergang, einem Kinobesuch, putzen, gemütlich einen Kaffee trinken oder einfach ziellos durch die Stadt streifen alles sein. Wichtig ist wirklich, dass kein Plan, kein to do und keine Hirnanstrengungen involviert sind, damit sich dieses mal wirklich auf die faule Haut legen und einfach nur erholen oder berieseln lassen kann.

Einen frischen und ideenreichen humpday wünschen euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.

humpday roomie wisdom #62: Auszeit!


Ja, richtig gelesen, heute gibts von uns nichts Gscheits zum humpday, da wir uns eine Auszeit gönnen…:-)
In aller Herrgottsfrühe sind wir in Wien und in Zürich ins Flugzeug gestiegen und nach…ja, wohin geflogen? Soviel sei verraten…Anna musste in Wien eine halbe Stunde früher los als Julie in Zürich und kommt 15 Minuten später an. Somit sollte schon mal klar sein, in welche Himmelsrichtung es ging…und falls Geographie in der Schule nun doch nicht euer Glanzfach war: Wien liegt östlich von Zürich  🙂

Stay tuned und es grüssen Euch herzlich aus der Luft, eure Anna und Julie. Julie und Anna.