Julie’s persönliche Glücksformel: nähen!

Richtig gelesen: Nähen macht mich glücklich! Gib mir eine Nähmaschine, ein Schnittmuster, einen schönen Stoff und ich kann mich für eine Woche einschliessen ohne jeden menschlichen Kontakt und bin danach tiefenentspannt und strahle vor Glück in meinem neuen Kleidungsstück! 🙂 Warum? Weil es für mich die ideale Kombination von Kreativität, Konzentration, Aesthetik und Haptik vereint und ich dabei erst noch etwas aktiv produziere. Habt ihr auch ein Hobby, das euch auf so vielen Ebenen ins Glücksgefühle versetzen kann? Ich bin gespannt! 🙂

Frohe Ostern!

Ihr Lieben!

Wo man hinschaut, Hasen, Eier und Lämmchen bunt dekoriert mit motivierendem „Happy Easter!“, „Frohe Ostern!“, „Buona Pascqua!“ Juhuu, wir freuen uns!

Nur – worauf freuen wir uns eigentlich? Auf den Frühlingsanfang? Ein paar schöne freie Tage? Einen möglichst grossen Schokohasen vom Liebsten? Oder anders gefragt, was macht Easter denn „happy? Was macht uns eigentlich „happy“? Also so wirklich, nicht einfach das schöne sonnige Osterwetter und die Aussicht auf langes Ausschlafen?

Das fragen wir uns dieses Jahr zu Ostern nachdem wir eine quote von Heath Ledger gesehen hatten und ins Sinnieren gekommen sind: Was würden wir denn antworten, wenn uns wirklich mal jemand fragen würde, ob wir glücklich sind?
So haben wir uns dazu ein paar Gedanken gemacht und lassen nun unsere Häschen über die Ostertage  mit unseren ganz persönlichen „Happiness“-Formeln durch unsere WG hoppeln…:) Ihr seid herzlich dazu eingeladen, zu kommentieren und  mit uns zu teilen, was euch im Leben happy macht! 🙂

In diesem Sinne: Frohe Ostern und wir freuen uns von euch zu hören! Eure Anna und Julie. Julie und Anna.

P.S.: Habt ihr bereits erraten welches Häschen Anna und welches Julie ist? 😉

The Monthly Roomie: Januar (want) to do’s – Vorsätze

Und, wie läuft es so mit dem Einhalten der gefassten Vorsätze? Hm? Bitte, wie?

Ok ok, wir stellen keine weiteren Fragen, denn wir können es uns bereits vorstellen…:-)Aber seid beruhigt: es geht doch allen gleich. Schon im Dezember geht es los mit dem „nächstes Jahr wird alles besser“ Syndrom, eifrigem Listen schreiben und einem leichten, freudigen Kribbeln, dass nun endlich das Jahr bevorsteht, in dem das Leben mit Sicherheit die alles entscheidende Wende nehmen wird…bis…tja, bis eben circa Mitte Januar, wenn man sich immer noch nicht im Fitness Studio eingeschrieben, der Schokoladenhunger noch nicht nachgelassen hat und der Kleiderschrank nach wie vor überquillt, aber man doch nix anzuziehen hat. Der Moment, wo einem die leise Ahnung beschleicht, dass dieses Jahr wohl auch nicht viiiiel anders wird als letztes…und man entweder etwas frustriert die Vorsätze wieder aufgibt, oder…haha ja ODER! man sich selbst einen Tritt gibt und endlich loslegt!

Zum Beispiel mit der Garderobe…Kleider ausmisten ist eine perfekte Januar Beschäftigung. Die Jeans, die letztes Jahr schon nicht gepasst hat, kann nun endlich final weg, das Kleid, das an den Hüften immer etwas komisch absteht, wird auch dieses Jahr nicht besser und überhaupt, im Frühling will im Schrank dann wieder Platz für luftig leichte Sommerkleidung sein. Nur, wie die Aufgabe angehen? Es gibt ein Buch von der Japanerin Marie Kondo, das Magic Cleaning heisst. Eine recht radikale aber effektive Anleitung zum Aufräumen nach dem Happiness Prinzip. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was Aufräumen mit Glücklich sein zu tun hat. Das erklären wir gleich. Aber wir finden, es passt schon mal zu einem anderen beliebten Neujahrsvorsatz, nämlich im 2017 zufriedener und glücklicher zu sein, n’est-ce-pas? 🙂

Die KonMari Methode (so nennt Marie Kondo ihr Happiness Prinzip) beruht darauf, die Garderobe nach gleichen Kleidungsstücken auszusortieren und dazu nur das zu behalten, was einem wirklich glücklich macht. In der Umsetzung geht das folgendermassen: Du nimmst zum Beispiel alle Hosen oder alle Oberteile der gleichen Sorte wie T-shirts, Blusen, Langarmshirts, Tanktops etc., die Du besitzt (also nicht nur die im Schrank, sondern auch die, die evtl. in einer Sommergarderobenkiste auf dem Speicher vor sich hinschlummern), schmeisst alles auf einen Haufen (damit Dir bewusst wird, wieviel Zeug Du eigentlich hast) und dann geht es los. Jedes Stück wird in die Hand genommen, der Happinessbarometer gefühlt und je nach Befinden auf den yay Haufen für Behalten oder nay Haufen für Weggeben gelegt. So geht man Kategorie für Kategorie durch (kann also auch wunderbar in bits and pieces gemacht werden, wenn man nur kleine Zeitfenster fürs Aufräumen hat) und fühlt sich beschwingt und leicht, da Ballast ab- und unglücklichmachende Kleidung weggeworfen wird. Easy, right? 😉

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Viel Glückliches beim Aufräumen und Einhalten der sonstigen Vorsätze wünschen Euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.