Julie’s Sports Challenge Day 1: R is for Rest

Liebe Anna,

Du wirst es nicht glauben, aber kaum sollte eigentlich unsere Sports Challenge starten, hat sich bei mir über Nacht wieder das Halsweh eingeschlichen, das ich vor 3 Wochen mit einer darauffolgenden 10tägigen Grippe vermeintlich erfolgreich bekämpft hatte. Es ist einfach zum Verzweifeln mit diesem kalten Winterwetter! Und so werde ich heute statt running wohl eher das resting mir zu Herzen nehmen und stopfe seit heute früh, ALLES, aber auch wirklich ALLES, was gut gegen Halsschmerzen ist, in mich hinein: Zitronenwasser, frisch gepressten Orangensaft, Grüntee mit Ingwer, Emser Halspastillen und entzündungshemmendes Ibuprofen. Jawohl, es möge nützen! Dafür bin ich nun statt fit wie ein Turnschuh, matt wie eine Fliege…ein fantastischer Start würde ich sagen…🙄

Möge es Dir besser ergehen und ich bin schon gespannt, was morgen auf uns wartet!

Hals- und Beinbruch, Deine Julie.

The Monthly Roomie: Wetterfrosch Januar Zürich

Im Januar hängt jeweils der Nebel über dem Zürichsee wie ein schweres Daunenduvet. Leider ist es darunter nicht ansatzweise so kuschelig wie man meinen könnte, so dass es sich empfiehlt diese Nebeldecke zu durchstossen und in die Höhe zu flüchten, denn dort scheint meist den ganzen Januar bei klirrender Kälte die Sonne! 🙂

uetliberg-aussicht

copyright utokulm.ch

Je nach dem wieviel Zeit zur Verfügung steht, gibt es von Zürich zwei gut erreichbare Ziele für ein paar wenige Stunden oder einen ganzen Tag Sonnenkur.

Schlittelplausch auf dem Üetliberg

schlittelweg-1001-1400x565

copyright uetliberg.ch

In nur 20 Minuten erreicht man mit der Sihltalbahn vom Zürcher Hauptbahnhof im Halbstundentakt den Üetliberg, Hausberg von Zürich und Ausgangspunkt für einen wunderschönen Winterspaziergang entlang der Bergkette mit schönster Sicht auf das Nebelmeer über dem Zürichsee, oder eine rasante Schlittenfahrt auf dem 3.1 km langen Schlittelweg vom Üetliberg runter bis ins Triemli, an den Stadtrand von Zürich. Praktischerweise gibt es dort eine Haltestelle der Sihltalbahn, so dass man dieses Vergnügen an einem Nachmittag gut 2-3 mal geniessen kann. Für die ganz Mutigen kann der Spass mit Stirnlampen bis in die Dunkelheit verlängert werden, nachts ist der Schlittelweg nämlich auch geöffnet.

Skifahren im Hochybrig

800x600_hochybrig2

copyright schwyz-tourismus.ch

Gute 50 Autominuten von Zürich entfernt liegt das Skigebiet Hochybrig, das ideale Ziel für einen sonnigen Tagesausflug in den Schnee. Ob Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder einfach eine ausgedehnte Schneeschuhwanderung, das Gebiet bietet für jedes Wintersportlerherz etwas. Die höchste mit Skiliften erklimmbare Bergspitze liegt auf ca. 1800 m.ü.M., ist also in einem normalen Winter schneesicher, und unterwegs auf den Pisten gibts genügend Sonnenterrassen zum Einkehren. Eine Tageskarte für die Anlagen kostet um die 50.- CHF für einen Erwachsenen und Material kann alles vor Ort gemietet werden.

Eine wunderbar sonnige Zeit im Schnee wünschen Euch,

Anna und Julie. Julie und Anna.

humpday roomie wisdom #72: Seelenwärmer

sunrise

Es ist ein dunkler grauer humpday heute…nicht nur sind die Würfel in Amerikas Präsidentschaftswahl auf eine furchtbar chauvinistische, unmoralische, orangene Seite gefallen, sondern es ist auch noch eiskalt und grau und nass da draussen. Und da in naher Zukunft wahrscheinlich noch einige ungemütliche Tage auf uns warten, denken wir es ist Zeit für ein paar Seelenwärmer, die uns über solche Tage hinweghelfen sollen.

Seelenwärmer Nr.1: Sweet Morning Warmup

An einem Tag wie heute muss man sich schon früh morgens die Seele wärmen, damit man überhaupt aus dem Haus kommt. Warum nicht ausnahmsweise das Frühstück  statt mit gesundem Müesli und Fruchtsaft mit warmem, frischgebackenen Apfelkuchen oder einem leckeren Honigtoast und einer heissen Schokolade mit ganz viel Schlagrahm (das ist der schweizerdeutsche Schlagobers ;-)) beginnen? Der warme Zuckerflash macht automatisch gute Laune und wärmt die Seele schön von innen.

Seelenwärmer Nr. 2: Sunny Afternoon Delight

Für einen Wärmekick am Nachmittag empfehlen wir die Arbeitspause einmal anders zu verbringen. Holt euch ein Bild von einem wundervollen Sonnenunter- oder -aufgang auf euren Computerscreen (oder schaut euch einfach unser Beitragsbild an, das wir im warmen Thailand geknipts haben :-)), setzt euch die Kopfhörer auf mit einem Gutelaunesong eurer Wahl und starrt mindestens 5 Minuten auf das wundervolle Naturspektakel. Nur schon ein Bild der Sonne anzuschauen wird soviele Glückshormone freisetzen, dass euch gleich ganz warm ums Herz werden wird.

Seelenwärmer Nr. 3: Candlelight Evening Spa

Beschliesst den Tag mit einem warmen, cremigen Schaumbad, zündet euch dazu eine wohlriechende Duftkerze an, legt eine beruhigende Lavendelmaske auf die Augen und denkt an nichts…höchstens daran, später vor dem Zubettgehen noch eine warme Honigmilch zu schlürfen, das Kirschkernkissen aus dem Ofen zu holen und so friedlich und wohlig warm in eure Traumwelt abzudriften…and please don’t dream the American Dream tonight…;-)

Einen aussergewöhnlich warmen und wohligen humpday wünsch euch

Anna und Julie. Julie und Anna.

 

 

humpday roomie wisdom #22: Frostschutz

Frost-Leaves-1920x1080

Nachdem der Winter am Wochenende nun zwar endlich, aber doch gleich etwas frech kalt, bei uns reingeschaut hat, frieren wir Roomies bereits erbärmlich…brrr

Warum ist das eigentlich so? Das Frieren ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers, um uns vor Kälte zu warnen, die unser Gewebe dauerhaft schädigen kann. Die Nervenenden in der Haut, die die Kälte als erstes spüren, senden Signale ans Hirn, dass hier eine Gefahr auf den Körper zukommt. Das Schlottern ist dann bereits eine Reaktion, um den Körper in Bewegung und damit warm zu halten. Um gut mit Minustemperaturen umgehen zu können, sind Gewöhnung, Training und Abhärtung gefragt. Das heißt: Täglich an die frische Luft gehen – und zwar bei jedem Wetter. Soviel zur Wissenschaft.

Was nun aber dem unangenehmen Zustand etwas schneller Abhilfe schafft, seht ihr hier: Weiterlesen

humpday roomie wisdom #16: Tauwetter in der Küche

Wir Roomies rüsten uns gerade für den grossen Herbstputz, damit unsere WG für die dunkle, kalte Jahreszeit, wo wir wieder vermehrt gemütlich zu Hause sitzen und auch unsere Küche intensiver nutzen, blitzeblank ist. Die perfekte Gelegenheit, um auch dem Kühlschrank, der inzwischen eher einer Eisbar gleicht, etwas Erleichterung zu verschaffen und ihn abzutauen. Ja genau, diese mühsame Arbeit, wo man weder weiss, wohin mit den kühlungsbedürftigen Lebensmitteln, noch wie man die dicke Eisschicht loswird, ohne dass sie sich dabei in eine grosse Lache auf dem Küchenboden verwandelt…

Aber um die Lebensdauer von dem treuen Küchenhelfer möglichst aufrecht und die Stromkosten dafür möglichst tief zu halten, lohnt es sich die Prozedur 1-2mal jährlich auf sich zu nehmen.

Outsourcing

Wenn die Temperaturen draussen bereits frostig frisch sind, dann können die Lebensmittel während der Abtauaktion problemlos auf dem Balkon zwischengeparkt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, bietet es sich an, möglichst viel von dem Kühlschrankinhalt vor der grossen Schmelze zu essen und den Rest in eine isolierte Frischhaltetasche zu verpacken. Lebensmittel aus dem Tiefkühlfach werden am besten mit Kühlaggregaten in eine Kühltasche verstaut und bei überhitzter Wohnung übergangsmässig in den kühlen Keller verlagert.

Breaking the ice

Als erstes muss der Kühlschrank nun natürlich ausgesteckt werden, sonst kühlt der ja ständig weiter. Dann kann man, wenn man viel Zeit und wenig Lebensmittel hat, einfach die Kühlschranktüre offen lassen, damit das Eis langsam abtauen kann. Wem das zu lange dauert, der kann einen Kochtopf mit heissem Wasser in den leeren Kühlschrank stellen und diesen schliessen, damit die Wärme ihre Wirkung entfalten und das Eis schneller zum Schmelzen bringen kann.

Schmelzwasserentsorgung

Jetzt kommt der mühsame Teil: wohin mit der Schmelze? Bei einer dünnen Eisschicht genügt es ein paar Handtücher unten in den Kühlschrank zu legen, die das Wasser aufsaugen können. Je dicker die Eisschicht, desto schwerer das Geschütz: entweder legt man ein tiefes Backblech unten in den Kühlschrank und fängt so das Wasser auf oder bei ganz dicken Eisschichten lässt man das Eis etwas antauen und hilft dann mit einem weichen Teigschaber aus Plastik oder einem flachem Wender aus Holz etwas nach, um einzelne Eisbrocken herauszulösen. Auf keinen Fall darf aber Gewalt angewendet werden, da schon ein kleiner Riss in der Kühlschrankwand dem Gerät dauerhaft Schaden zufügen kann.

Endreinigung

Nachdem der Kühlschrank nun leer und enteist ist, bietet sich die Gelegenheit ihn mal ausgiebigst zu putzen und nicht nur kurz auszuwischen. Dazu kann man natürlich ein herkömmliches Putzmittel verwenden, oder man mischt etwas Essig in warmes Wasser und reinigt, desinfiziert und beseitigt abgestandene Gerüche gleich mit einem effizienten Wisch.

Neueinzug

Tja, und jetzt steckt man das Ding wieder ein, erlöst die Lebensmittel aus ihrem Exil und räumt alles wieder fein säuberlich ein. Finito, der Winter kann kommen! E

Eure Anna und Julie. Julie und Anna.

 

 

 

humpday roomie wisdom #14: Luftbefeuchtung

Luftbefeuchter

Brrr, es geht schon eine ziemlich steife Brise da draussen und bald werden wir die Heizkörper aufdrehen müssen, um nicht in den eigenen vier Wänden frierend und mit klammen Fingern dazusitzen. Dummerweise bringt die warme Heizungsluft aber nicht nur Gutes in die Stube, sondern auch sahara-ähnliche Trockenheitszustände.

Warum ist dem eigentlich so? Weiterlesen