message von Julie: Ein Prosit auf den Weinkurs!

Liebe Anna,

na das sind doch Neuigkeiten! Sehr schön, da freu ich mich, wenn wir künftig lukullische Genüsse nicht nur gemeinsam geniessen, sondern auch noch darüber fachsimpeln können! Und das gibt mir Auftrieb meine Weintrouvaillen endlich mal wieder in Angriff zu nehmen…ich höre Deine immer wieder gestreuten hints schon, nur komme ich einfach gerade nie dazu. 🙂

Dabei hätte ich ja momentan – so ohne feste Anstellung, die einen tagsüber beschäftigt hält – vermeintlich gaaaanz viel Zeit, um endlich mal alle diese Dinge in Angriff nehmen, zu denen man sonst nie kommt. Aber vor lauter Ideen, weiss ich gar nicht wo anfangen. Ich bin irgendwie beschäftigter als in jedem konventionellen Job. Inzwischen habe ich mir sogar schon überlegt, ob ich einfach jedem Wochentag ein Hobby, resp. eine Aufgabe zuordnen soll. Montag ist  Nähtag, Dienstag Bewerbungstag, Mittwoch Sport/Wandertag, Donnerstag Freundetreff- und Kochtag, Freitag Aufräumtag. Klingt gut, nur wie umsetzen? Kaum habe ich die Näharbeit angefangen, kann ich sie doch für eine Woche nicht schon wieder beiseite legen…Evtl. sollte ich wochenweise vorgehen. 1 Woche nähen, 1 Woche bewerben, 1 Woche wandern, 1 Woche Freunde treffen…nah, das wird auch nix.

Am besten wohl einfach mal wieder das Hirn ausschalten, den Freizeitstress beiseite legen und die Dinge kommen lassen, wie es Ihnen gefällt. Schliesslich hat ja alles seine Zeit, wie man so schön sagt. Und die Zeit der Weintrouvaille ist wohl einfach noch nicht gekommen bis jetzt. 🙂

Hoffen wir auf baldige Besserung!

Bis dahin alles Liebe,

Deine Julie.

 

humpday roomie wisdom #74: the time, the time…

time

Die besinnliche Weihnachtszeit steht vor der Tür…und statt dass wir uns na eben besinnen, rennen wir von einem Weihnachtsumtrunk, -essen, -party zur anderen und wissen vor lauter Sozialstress kaum mehr, wo uns der Kopf steht, so dass wir zu Weihnachten dann entweder gleich krank, sicher aber übelst gelaunt im Kreise unserer Nächsten ganz besinnlich Weihnachten feiern…;-)

Damit das dieses Jahr nicht passiert, sagen wir doch den einen oder anderen Weihnachtsanlass ab und nehmen uns etwas Zeit für uns! Das entschleunigt und hilft uns das Jahr in Ruhe Revue passieren zu lassen. Und falls ihr vergessen habt, wie das geht, hier ein paar Anregungen:

Ausgiebiges Federn putzen

Gönnt euch einen Nachmittag oder Abend im Hammam und wäscht euch den Dreck vom 2016 vom Leib mit handgemachter Zedernascheseife mit Olivenkernen, Peelinghandschuh, einer Rhassoul-Ganzkörper-Maske und ganz viel heissem Dampf und Wasser…mmmhh, herrlich entspannend! Zum Beispiel im Hammam Basar in Zürich, das täglich bis 22h30 Uhr geöffnet hat.

Brot backen

Zieht euch in die Küche zurück, legt eine schöne  Musik auf und stürzt euch ins Teigkneten! Backen ist eine kontemplative Beschäftigung und beruhigt nicht nur ungemein, sondern beschert euch gleich noch einen herrlichen Duft in der Wohnung und frisches Brot zum Frühstück!

Brief schreiben

Statt ewiges SMS tippsen oder schnelles email schicken, setzt euch mal wieder hin, nehmt ein schönes Briefpapier hervor und nehmt euch Zeit, euren Liebsten zum Jahresende mal wieder zu schreiben, wieviel sie euch bedeuten…so viel Zeit muss sein!

Spaziergang im Quartier machen

Packt euch warm ein und stapft einfach mal von eurer Haustür aus los, ohne Ziel und ohne Zweck. Ihr werdet staunen, was ihr in eurer Umgebung alles entdeckt, was euch sonst beim Vorbeihasten gar nie auffallen würde. Und das Gute daran ist, dass ihr dabei erst noch was für eure Gesundheit tut und an keine Tages- oder Mindestzeit gebunden seid. 🙂

Und dann gibt es natürlich immer die Variante „gar nichts tun“, nur den Gedanken nachhängen und in den Nachmittag hineinträumen…entspannt wunderbar und füllt die Energiespeicher wieder auf.

Einen besinnlichen vorweihnachtlichen Zeitvertreib wünschen euch

Anna und Julie. Julie und Anna.